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UBA-Chef Flasbarth fordert Carsharing-Autos von Kfz-Steuer zu befreien.

Teilzeit-Autos

Keine Kfz-Steuer für Carsharing-Autos?

Berlin - Jahrelang gehörte das Carsharing in die Öko-Ecke. In Großstädten ist das geteilte Auto für viele eine Alternative. Experten fordern jetzt noch größere finanzielle Anreize. 

Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, hat eine stärkere Förderung des Carsharing vorgeschlagen. Die gemeinschaftlich genutzten Fahrzeuge sollten von der Kfz-Steuer befreit werden, sagte Flasbarth der „Frankfurter Rundschau“. „Dies würde einen Anreiz geben, um das gemeinsame Nutzen von Autos noch populärer zu machen und die Einsparung von Rohstoffen und Energie im Verkehr voran zu bringen.“ Der Steuerausfall könnte nach Einschätzung Flasbarths durch eine Umlage auf die restlichen Fahrzeuge ausgeglichen werden.

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Der Beitrag des Verkehrssektors zur Umweltweltentlastung müsse erhöht werden, forderte der UBA-Chef. Die bessere Ausnutzung von Autos und eine dadurch kleiner werdende Autoflotte seien ein Weg dazu. In Deutschland gibt es dem Bericht zufolge derzeit etwa 160.000 Carsharing-Nutzer, die Zugriff auf 4600 Fahrzeuge haben. Im Schnitt kommen auf jedes Auto rund 35 Fahrer. Insgesamt fahren auf Deutschlands Straßen 42,9 Millionen Pkw.

dpa

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