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Beim "Portal" lassen sich die Türen nach links und rechts aufschieben. Foto: Andrej Sokolow

Neues von der CES

Chrysler stellt Minivan-Prototypen mit Schiebetüren vor

Unkonventionell kommt der "Portal" daher. Der Prototyp von Fiat Chrysler fällt vor allem durch seinen flexiblen Innenraum und seine Türen auf. Letztere lassen sich nach links und rechts aufschieben.

Fiat Chrysler will mit einem ungewöhnlichen Minivan-Konzept jungere Generationen wieder für den Autokauf begeistern. Der italienisch-amerikanische Konzern stellte vor Beginn der Technik-Messe CES (5. bis 8. Januar) in Las Vegas den Prototypen "Portal" vor.

"Portal" fällt vor allem damit auf, dass seine Türen sich nach links und rechts aufschieben, statt sich auf konventionelle Art zu öffnen. Punkten will Fiat Chrysler auch mit einem komplett flexiblem Innenraum - bis auf den Platz des Fahrers können alle anderen Sitze verschoben oder herausgenommen werden. "Das Auto wächst mit ihnen" - zum Beispiel wenn man Kinder bekommen, erklärte Innendesignerin Cindy Juette.

Das Elektroauto soll auch autonom fahren können, sobald die Funktionen verfügbar sind. Kameras sollen die Besitzer schon in der Nähe erkennen und die Türen öffnen - einen Schlüssel soll man nicht mehr brauchen.

Ein Ziel der Entwickler sei es gewesen, ein Auto für junge Käufer so begehrt zu machen wie ein Smartphone, sagte Chrysler-Managerin Ashley Edgar. Der Autobranche ist im Wandel, auch weil es für mehr jüngere Menschen wichtiger wird, Mobilität zu nutzen als ein eigenes Auto zu besitzen. Deshalb investieren die Hersteller auch verstärkt in Online-Fahrdienste.

dpa

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