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Nur 45 km/h Spitze: Darum geht hier ein Elektro-Zwerg auf Verbrecherjagd

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Ein Citroën Ami in Polizei-Lackierung
Ein Citroën Ami in Diensten der Polizei? Auf der griechischen Insel Chalki wird genau das nun Realität. © Citroën

Ein Elektro-Zwerg mit 45 km/h Spitze und 75 Kilometern Reichweite als Polizeiauto? Auf einer kleinen griechischen Insel wird das nun Realität.

Chalki (Griechenland) – Es gibt Polizeiautos, deren Anblick zumindest auf den ein oder anderen Kriminellen Eindruck machen dürfte – speziell in den USA. Unter anderem sind dort Kolosse wie der Ford Explorer oder der Chevy Tahoe im Einsatz. Außerdem kommen die Einsatzfahrzeuge in den Staaten zumeist mit einem martialisch wirkenden Frontschutzbügel (auch Rammschutz oder Kuhfänger genannt) daher – für den Fall, dass es bei einer Verfolgungsjagd mal härter zur Sache geht. Auf der beschaulichen griechischen Insel Chalki scheint so etwas allerdings völlig übertrieben – deshalb geht dort nun auch ein Fahrzeug auf Verbrecherjagd, wie es knuffiger kaum sein könnte.

Die Rede ist von einem Citroën Ami. Der französische Elektro-Zwerg hat eine Reichweite von überschaubaren 75 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von gerade mal 45 km/h. Wer nun entsetzt die Hände überm Kopf zusammenschlägt und sich fragt, wie dieses Fahrzeug beispielsweise einen flüchtenden Porsche einholen soll, der kann sich schnell wieder beruhigen: Auf der Insel Chalki leben nur etwa 500 Menschen in einem Hafenörtchen namens Emborios – und in den engen Gassen dort sind derartige Szenen eher ausgeschlossen. Von daher ist der niedliche Ami (dt.: „Freund“) wohl genau die richtige Wahl, denn lange Strecken muss er auf Chalki sicher nicht zurücklegen. Auch seine geringen Außenmaße und seine Wendigkeit sprechen für den Einsatz vor Ort.
Wieso der Citroën Ami nun ausgerechnet auf Chalki als Polizeiauto unterwegs ist, verrät 24auto.de.*

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