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Corona: Automechaniker stellt bemerkenswerten Rückgang fest – Polizei bestätigt Vermutung

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Gründlicher über den eigenen Bedarf nachzudenken, empfehlen die Versicherungskaufleute. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Auch die Auto-Werkstätten bekommen die Folgen des Corona-Virus zu spüren. (Symbolbild) © picture alliance/Julian Stratenschulte/dpa

Die Folgen der Corona-Pandemie – jede Branche hat mit ihnen zu kämpfen. Ein KFZ-Meister hat nun einen besonderen Effekt festgestellt.

Lockdown, Teil-Lockdown, Lockdown light – Corona hält uns seit März ordentlich auf Trab*. Für jede Branche stellt die Pandemie und ihre Folgen eine große Herausforderung dar. Vor allem das veränderte Alltagsleben der Menschen ist für viele Dienstleister mit Problemen verbunden. Auch Autowerkstätten leiden unter einem Effekt von Corona, der für die Gesellschaft selbst allerdings gar nicht so schlecht ist.

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Coronavirus sorgt für bemerkenswerten Nebeneffekt in Autowerkstätten

KFZ-Meister Thomas Herrmanns, so berichtet Express, stellte im aktuellen Lockdown light ein besonderes Phänomen fest: Die Unfälle gehen stark zurück. Das sei vor allem eine Folge des Homeoffice, erklärt der 54-Jährige, dem eine Autowerkstatt bei Köln gehört. Die Erklärung liegt auf der Hand: Durch die Heimarbeit müssen viel weniger Menschen pendeln, zusätzlich haben sich die Autofahrten im Allgemeinen aufgrund der Kontaktbeschränkungen und Urlaubsschwierigkeiten stark verringert. Weniger Unfälle – für die Gesellschaft ein schöner Effekt, für Autowerkstätten und KFZ-Händler geht dieser jedoch mit immensen Umsatzeinbußen einher.

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Weniger Unfälle: Die Polizei bestätigt den Trend

Die Polizei Köln bestätigte indes die Beobachtung von Thomas Hermanns. Ein Sprecher erklärte, im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahren habe es in Köln 2020 etwa 7000 Unfälle weniger gegeben. Damit einher gehen auch deutlich weniger Unfallverletzte, während die Polizei den Grund ebenfalls in der Pandemie sieht. Hermanns Unternehmen zumindest kommt derzeit noch vergleichsweise gut durch die Krise: Wie er dem Express bestätigt könne sein Familienunternehmen die bisherigen Schwierigkeiten durch Serviceleistungen und Auto-Verkäufe auffangen. Autohändler jedoch, sowie auf Reparatur spezialisierte Werkstätten hätten hier schon mit deutlich größeren Problemen zu kämpfen, bemerkt Hermanns abschließend. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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