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Tesla Model X: Im Crashtest das erste SUV, das in allen Kategorien fünf Sterne erhielt.  

Erhöhtes Überschlagrisiko bei SUVs

Crashtest: Tesla Model X lässt alle hinter sich

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Studien zufolge sind SUVs einem deutlich höheren Risiko ausgesetzt, sich zu überschlagen. Tesla hat dieses Problem nun gelöst - wie ein neuer Crashtest beweist.

Die US-amerikanische "Association for the Advancement of Automotive Medicine" (AAAM) ist eine Vereinigung von Ärzten und Technikern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch erweiterte biomechanische Forschung die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Bereits vor einigen Jahren untersuchte die Vereinigung die verschiedenen Überschlagsraten bei SUVs, Pick-ups und normalen Autos. Im Zuge der Studie analysierten die Forscher Daten aus 955 Aufprällen zwischen Fahrzeugen und verschiedenen Barrieren wie etwa Schutzplanken. Dabei fanden sie heraus, dass SUVs im Vergleich zu herkömmlichen Autos und selbst Pick-ups ein acht Mal größeres Risiko aufweisen, sich bei einem Aufprall zu überschlagen.   

Tesla Model X: Erstes SUV mit 5-Sterne-Bewertung in allen Crashtest-Kategorien

Ein maßgeblicher Grund dafür ist der Fahrzeugschwerpunkt, der bei SUVs deutlich höher liegt als bei anderen Pkws. Ein neuer Crashtest der US-Bundesbehörde für Straßen und Fahrzeugsicherheit NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) aber offenbarte nun, dass Tesla dieses Problem anscheinend in den Griff bekommen hat.

Bei dem Test wurde ein Frontalcrash mit dem Allrad-SUV Tesla Model X 75D simuliert - mit einer Geschwindigkeit von 56,3 km/h. Das Ergebnis: In allen neun Kategorien - darunter Frontal- und Seitenaufprall sowie Überschlagstest - bekam der Tesla die Maximal-Bewertung von fünf Sternen. Das erste Mal überhaupt, dass ein SUV das geschafft hat. Hier können sich die deutschen Autobauer also offensichtlich noch eine Scheibe abschneiden.

Im Video unten können Sie den Test selbst ansehen: 

Niedrigerer Fahrzeugschwerpunkt senkt das Überschlagsrisiko

Auf der Webseite des Unternehmens erklärt Tesla dieses Ergebnis und die geringste jemals bei einem SUV festgestellte Verletzungswahrscheinlichkeit mit der besonderen vollelektrischen Fahrzeugarchitektur: "Der starre, verstärkte Akku-Pack, über den das Model X verfügt, ist unter dem Boden des Fahrzeugs montiert und schafft dadurch einen niedrigeren Fahrzeugschwerpunkt. Dadurch ist auch die Überschlagswahrscheinlichkeit deutlich geringer als bei anderen SUVs."

Die von der NHTSA durchgeführten Tests beurteilen sowohl die Struktur des Fahrzeugs als auch die Sicherheitsgurt- und Airbag-Rückhaltesysteme, die das Verletzungsrisiko im Falle eines Aufpralls minimieren sollen. Laut Angaben des Unternehmens haben Insassen des Model X insgesamt eine Wahrscheinlichkeit von 93 Prozent, im Falle eines schweren Crashs ohne gravierende Verletzungen davon zu kommen.

Auch interessant: Das ist das beliebteste gebrauchte E-Auto auf dem Markt. Und: Spätestens 2020 soll das Model Y auf den Markt kommen.

Öfter mal was Neues: Das bringt das Autojahr 2017

mop    

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