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Willkommen in der Wildnis: Mit dem CX-5 zeigt Mazda Krallen...

Mazda CX-5: Willkommen in der Wildnis

Sein Gesicht soll an das eines Geparden erinnen, seine definierten Flanken an die eines zum Sprung bereiten Raubtieres. Und tatsächlich: Mit dem CX-5 zeigt Mazda den Mitbewerbern die Krallen...

...und dürfte die Rangordnung im wachsenden Markt der Komapkt-SUVs durcheinanderwirbeln. Ob damit die Krone des jetzigen Dschungelkönigs VW Tiguan ins Wackeln gerät?

Reichlich Platz für Passagiere und Gepäck: Die (mit einem Handgriff hergezauberte) großzügige und ebene Ladefläche bietet maximal 1620 Liter Stauraum.

Ein erster Eindruck: Bleiben wir zunächst bei den Äußerlichkeiten: Ihren neuen Designstil nennen die Japaner „Kodo - Soul of Motion“. Ziel ist es, Bewegung und Kraft der Natur miteinander zu verbinden. Erstmals umgesetzt wurde dieses Konzept nun beim CX-5, nachdem es bereits bei den Studien Shinari und Minagi vorgestellt wurde. Zu diesem Stil gehören der große Kühlergrill in der typischen Fünfpunkt-Form, der, wie bereits erwähnt, an das Gesicht eines Raubtieres erinnern soll. Hinzu kommen eine ansteigende Fenster- und eine abfallende Dachlinie. Die Radhäuser des CX-5 sind wie beim Konkurrenten Tiguan oben abgeflacht, die Seiten sind schwungvoll geformt und wirken dynamisch. Das Ganze misst satte 4,56 Meter – und damit eine Nasenlänge mehr als der Wolfsburger (4,54 Meter). Dementsprechend großzügig fällt das Raumangebot aus. Fahrer und Beifahrer sitzen bequem, auch auf der Rückbank finden bis zu drei Passagiere locker Platz. Der Kofferraum fasst 503 bis 1620 Liter – die Rücksitzlehnen lassen sich mit einem Handgrif entriegeln und klappen so um, dass eine ebene Ladefläche entsteht. Und jetzt wird es noch einmal japanisch: Jinba Ittai – die Einheit von Fahrer und Fahrzeug – ist die Kernphilosophie bei Mazda. Und sie spiegelt sich im CX-5 sehr gelungen wider. Die Phase bis man sich in diesem Fahrzeug heimisch fühlt, fiel für die Testerin ungewöhnlich kurz aus: Alle Bedienelemente sind so angeordnet, dass man sofort findet, was man braucht. Die Schaltwege sind kurz und knackig, die erhöhte Sitzposition sorgt für beste Rundumsicht, Ablagen sind ausreichend vorhanden – wunderbar. Die Oberflächen hinterlassen einen angenehmen Eindruck, die Sitze sind bequem.

Mazda CX-5

Mazda CX-5: Die ersten Fotos

Für den Fahrspaß sorgen beim CX-5 ein neuer Benzindirekteinspritzer mit 2,0 Litern Hubraum sowie 121 kW/165 PS und noch viel mehr der neue Diesel mit 2,2 Litern Hubraum, den es mit 110 kW/150 PS oder 129 kW/175 PS gibt. In der stärkeren Variante erreicht der Motor ein gewaltiges Drehmoment von 420 Newtonmetern. Da geht´s zackig zur Sache: Mit einem zweistufigen Turbo kommt der CX-5 ohne Verzögerung zum Lauf. Nach nur 8,8 Sekunden zeigt der Tacho Tempo 100 an. Schluss ist erst bei 207 km/h.

Betont sei auch die Sparsamkeit der neuen Motoren, genannt SKYACTIVE: Durch ein Verdichtungsverhältnis von 14 zu 1, wenig innere Reibung, ein effizient abgestimmtes Getriebe und eine Start-Stopp-Automatik. So sinkt der Verbrauch. Wir fuhren den 165-PS-Benziner kombiniert mit 6,9 l auf 100 km, sowie den 150 PS starken Diesel mit Automatik und Allrad und schafften hier 6,5 l. Und noch etwas, was die Konkurrenz nicht hat: Die Benziner erreichen bereits jetzt Euro 6.

Den CX-5 gibt es in drei Ausstattungsvarianten: Prime-Line, Center-Line und Sportsline, wobei die mittlere Stufe Center-Line bereits üppig ausgestattet ist. Der Preis für das Basismodell liegt bei 23.490 Euro. Noch etwas, mit dem der Tiguan nicht mithalten kann. Ab dem 28. April steht der CX-5 beim Mazda-Händler.

Das Fazit lässt sich kurz halten: Gut gebrüllt, Gepard!

Katrin Basaran

Der neue Mazda 5: Spaß auf drei Reihen

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