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Wer eine Dachbox für den Urlaub benutzen möchte, der sollte vorher kontrollieren, ob sie auch wirklich für das Auto geeignet ist. Foto: Tobias Hase

Praktisch, aber knifflig

Dachbox fürs Auto muss passen

Geht es mit der ganzen Familie in den Urlaub, reicht der Platz im Kofferraum für das Gepäck oft nicht aus. Die Lösung ist dann eine Dachbox. Doch hat die Befestigung einer Box seine Tücken. Auch muss der Autofahrer mit heiklen Situationen rechnen.

München (dpa/tmn) - Für eine Reise mit dem Auto beim Nachbarn eine Dachbox zu borgen, kann eine schlechte Idee sein. Denn die Befestigungselemente des Trägersystems sind fahrzeugspezifisch.

Daher sollten sich Autofahrer sicher sein, dass das System tatsächlich an ihr Auto passt. Auf den Träger kommt dann die Box. Moderne Boxsysteme sind nach DIN 75302 oder ISO 11154 genormt, erläutert der Tüv Süd.

Wichtig ist außerdem darauf zu achten, dass die Box samt Ladung die maximale Dachlast nicht übersteigt. Angaben dazu sind in der Regel in der Bedienungsanleitung des Autos zu finden. Nach 50 Kilometern sollten Fahrer noch einmal die Befestigungen kontrollieren und bei Bedarf nachziehen. Unterwegs gilt es daran zu denken, dass der Bremsweg länger wird, das Auto sich in Kurven stärker zur Seite neigt und auch die Seitenwindempfindlichkeit zunimmt. Der Tüv rät zu Bremsübungen vor der Fahrt, zum Beispiel auf einem leeren Parkplatz.

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