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Auch wenn Räumfahrzeuge eher langsam unterwegs sind, sollten Autofahrer Überholmanöver besser unterlassen. Foto: Hannibal

Dem Winterdienst mit Abstand begegnen

Bad Windsheim (dpa/tmn) - Sobald der Winter Schnee und Eis bringt, sollten Autofahrer Rücksicht auf den Räumdienst nehmen. Beim Parken ist es wichtig, dass genügend Platz für ihn bleibt. Während der Fahrt werden Räumfahrzeuge besser nicht überholt.

Streu- und Räumfahrzeuge benötigen eine Fahrspurbreite von mindestens drei bis dreieinhalb Metern, gibt der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) zu bedenken. Wer seinen Wagen an der Straße abstellt, sollte darauf achten, dass genügend Platz für den Winterdienst bleibt. Nur dann können die Straßen zügig von Schnee und Eis befreit werden, wovon am Ende alle Verkehrsteilnehmer profitieren.

Abstand halten - dazu rät der ARCD auch bei der Begegnung mit Streuwagen im fließenden Verkehr. Und zwar aus zwei Gründen: Wer zu dicht auffährt, riskiert Lackschäden an seinem Wagen durch herumfliegende Steinchen und Salzpartikel. Außerdem sei die Fahrbahn unmittelbar hinter einem Streufahrzeug oft noch spiegelglatt, weil es etwas dauern könne, bis die Streumischung wirkt.

Der ARCD warnt davor, Fahrzeuge des Winterdienstes zu überholen, auch wenn diese vergleichsweise langsam fahren. Das Überholmanöver an sich kann bei winterlichen Straßenverhältnissen mit einer Rutschpartie in den Graben enden. Und obendrein ist es unsinnig, weil die Straßenverhältnisse vor dem Streufahrzeug in aller Regel deutlich schlechter sind als dahinter.

Für Räum- und Streuwagen gilt laut der Straßenverkehrsordnung (StVO) eine Besonderheit: Wenn es der Einsatz erfordert, dürfen sie auf allen Straßen auch entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sein. Für diesen Fall empfiehlt der ARCD Autofahren, Ruhe zu bewahren, das Tempo zu verringern und sich möglichst weit rechts zu halten.

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