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BMW 118d
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Die Nieren am Kühler sind beim BMW 118d gewachsen.

Fahrbericht

Der BMW 118d im Alltagstest: Jetzt geht’s vorneweg

  • Volker Pfau
    vonVolker Pfau
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Bei der dritten Generation des 1ers setzt BMW auf einen Vorderradantrieb. Wie sich der 118d damit auf der Straße schlägt, erfahren Sie in diesem Artikel.

  • Der 1er von BMW* hat eine radikale Neuerung, und diese ist dankbarer Stoff für Benzingespräche.
  • Die dritte Generation des kompakten Münchners wird nun erstmals an der Vorderachse angetrieben.
  • Darüber kann man sich den Mund fusselig reden – oder den noblen Kompaktwagen einfach fahren. Wir waren mit dem 118d unterwegs.

BMW 118d: Die ersten Eindrücke im Cockpit

Die Nieren am Kühler sind gewachsen, ebenso die Dimensionen für die Menschen im Inneren. Keine Spur von beengter Kompaktklasse, dafür ein angenehmes Raumgefühl. Man muss kein Botschafter der weiß-blauen Marke sein, um sich ziemlich schnell zurecht zu finden. Das Cockpit und die Bedienelemente sind klar, übersichtlich und trotz guter Funktionalität angenehm in der Handhabung.

Der BMW 118d hat Power unter der Haube

Der 150 PS starke Zweiliter-Diesel arbeitet ruhig und löst souverän die gestellten Fahraufgaben. Die Acht-Gang-Steptronic-Automatik (2.250 Euro extra) stellt sich feinfühlig auf die jeweilige Fahrsituation ein und Bremsen sowie Fahrwerk sind bestens aufs Auto abgestimmt, der neue Vorderradantrieb ist im Alltag kein Thema.

So viel Platz hat jeder an Bord

Auf der Rückbank ist – bezogen auf die Fahrzeugklasse – sehr viel Platz für zwei Erwachsene, die sich über gute Kniefreiheit sowie genügend Anschlüsse für mobile Geräte freuen. Der Kofferraum ist mit 380 bis 1.200 Liter ausreichend groß und obendrein gut zu beladen. 

380 bis 1.200 Liter passen in den Kofferraum.

Lesen Sie auch: BMW 5er 2020: Facelift und mehr Elektropower für die aktuelle Generation.

Der Einparkassistent nervt

Elektronische Helferlein sind gut und schön, insbesondere wegen der etwas unübersichtlichen Karosserieform beim 118d auch sehr sinnvoll. Allerdings war der Einparkassistent so eifrig, dass er mehrfach die Einfahrt von der Straße in die gepflasterte Hofeinfahrt verweigerte.

Das muss man für den BMW 118d bezahlen

Der fahrfreudige und spritzige Motor sorgte dafür, dass das Gaspedal öfters etwas tiefer durchgetreten wurde, was in einem Verbrauch von 6,2 Litern auf 100 Kilometer resultierte. Als Grundpreis für den 118d sind bereits stattliche 32.400 Euro angegeben. Mit einer Liste von 24 Sonderausstattungen addierte sich der Preis für den von uns gefahrenen BMW auf 52.560 Euro.

Viel Vergnügen für nicht wenig Geld

Die dritte Generation des 1ers wird erstmals an der Vorderachse angetrieben.

Dass der 118d nun frontgetrieben ist, stört überhaupt nicht. Viel wichtiger ist, dass der BMW mit hochwertiger Verarbeitung, guten Fahrleistungen und problemlosem Alltagsbetrieb glänzt. Kurz- und Langstrecken absolviert man mit ihm gleichermaßen gerne. Beim Preis allerdings muss man erst einmal schlucken und dann tief durchatmen. Da herrscht Freude beim Fahren – aber Jammern beim Zahlen. (Volker Pfau) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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