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Deutsche Autos siegen in Dekra-Gebrauchtwagenstudie

Dekra-Mängelreport: Die Tops und Flops 

Stuttgart - Mit der Entscheidung für eine deutsche Automarke haben Käufer laut einer Studie gute Aussichten auf wenig Reparaturen in der Werkstatt. Nur bei den kleinen Flitzern sieht das anders aus.

Diese Faustregel gilt jedoch nicht für das Segment der Kleinwagen, wo Konkurrenz aus Japan die sprichwörtliche deutsche Wertarbeit aussticht. Das geht aus demGebrauchtwagenreport der Dekra hervor, den der Prüfkonzern am Donnerstag in Stuttgart präsentierte.

Basis sind die Hauptuntersuchungen (HU) von mehr als 15 Millionen Fahrzeugen der vergangenen zwei Jahre. Dabei unterscheidet die Studie zwischen Fahrzeugtypen von klein bis groß und unterteilt auch in drei Klassen nach Laufleistung. Die deutschen Autobauer dominieren die einzelnen Kategorien und lassen der Konkurrenz teils keine Chance. Bei der Studie handelt es sich um einen reinen Mängelreport. Andere Kostenpunkte wie Ersatzteilpreise, Unterhalt, Pannenanfälligkeit, Anschaffungskosten oder Wiederverkaufswert bleiben unberücksichtigt.

In der Wertung „Bester aller Klassen“, wo eine hohe Punktzahl über alle Kilometerstände hinweg entscheidet, ist Audi klarer Sieger: Der A4 belegt Platz eins, gefolgt von der Mercedes C-Klasse und dem Audi A6 auf dem dritten Platz. Bei den besten Einzelwertungen siegt Opel: Die Rüsselsheimer fuhren mit ihrem VW-Golf-Konkurrenten Astra auf den ersten Rang und holten mit dem Insignia auch die Silbermedaille. Auf dem dritten Platz steht ein Franzose: Der Renault Megane.

dpa

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