Deutsche im PS-Rausch

- Audi powert munter weiter: Ab sofort erweitert der neue Sportler S6 die Modellpalette des A6. Limousine und Kombi sollen noch im Frühjahr auf den Markt kommen, über die Preise schweigen sich die Ingolstädter noch aus. Angetrieben wird der neue S6 von einem 5,2-l- V10 mit Benzindirekteinspritzung, dessen Grundkonstruktion von der Sportwagentochter Lamborghini stammt.

Der Motor leistet im S6 stolze 420 PS und ist damit nur 30 PS schwächer als im ebenfalls neuen Audi S8. In der in Detroit vorgestellten Leistungsstufe spurtet die Limousine in 5,2 und der Avant in 5,3 sek. auf Tempo 100, die Spitze ist jeweils elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Übertragen wird die Kraft mit dem quattro-Antrieb an alle vier Räder, wobei im Normalbetrieb 60 Prozent der Antriebskraft an die Hinterachse geleitet werden. Die sechsstufige Tiptronic ermöglicht noch schnellere Gangwechsel, zudem wurden die Lenkung direkter und das Fahrwerk straffer ausgelegt.

Erkennen wird man den S6 von vorn vor allem am serienmäßigen Tagfahrlicht, für das die Designer unterhalb des Stoßfängers links und rechts je fünf weiße LED-Leuchtdioden in die Kühleröffnung eingelassen haben. Einen Sportler im Nadelstreifen- Anzug präsentiert Mercedes in Detroit mit dem Topmodell der S-Klasse, dem S 65 AMG. Der von dem Mercedes- Haustuner entwickelte 6,0- l-V12 liefert 612 PS bei einem max. Drehmoment von 1000 Nm bei 2000 bis 4000 U/min. Das reicht für eine Beschleunigung von nur 4,4 sek. auf Tempo 100, die 200-km/h-Marke ist nach 13, 3 sek.überschritten und bei 250 km/h wird wie gehabt elektronisch abgeregelt.

Die Kraftübertragung erfolgt per Fünfgang-Automatik mit Schaltwippen am Lenkrad. Den sportlichen Fahrleistungen entsprechend ist eine spezielle Hochleistungsbremsanlage an Bord, der Preis dürfte sich bei rund 200 000 Euro einpegeln. Es soll ja bislang Porsche- Kunden gegeben haben, denen der Cayenne Turbo mit 450 PS etwas zu schwach auf der Brust vorkam.

Diese werden sie nun beim neuen Cayenne Turbo S fündig: Zwei weiterentwickelte Ladeluftkühler, ein höherer Ladedruck und eine entsprechend angepasste Motorsteuerung holen aus dem 4,5-l-V8 nun 521 PS und 720 Nm Drehmoment raus. Mit dem nach dem Carrera GT zweitstärksten Porsche mit Straßenzulassung aller Zeiten kriegt man für 117 570 Euro Fahrleistungen wie 5,2 sek. für den Spurt von null auf 100 oder eine Spitze von 270 Sachen. Beim Fahrwerk des Allraders kommt eine einstellbare Luftfederung mit Niveauregulierung zum Einsatz, die u. a. bei hohen Geschwindigkeiten eine zweistufige Absenkung der Karosserie gewährleistet. Eine aktive Dämpferkontrolle regelt die Dämpfkraft und reduziert Wankbewegungen.

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