Drei neue Studien und ein Facelift beim Barchetta:

- Trotz der vielen Turbulenzen blickt man bei Fiat optimistisch in die Zukunft: Auf der Bologna Motorshow zeigen die Italiener dieser Tage neben zwei imposanten Studien ein zartes Facelift von ihrem erfolgreichen offenen Barchetta, der dann so im Frühjahr in Serie gehen wird.

Auf dem Fiat Stand ist der Roadster mit neuen Stoßfängern vorne wie hinten zu bewundern. Die sportliche Linienführung wurde beibehalten und nun durch einen neuen, aggressiv geöffneten Frontgrill und ein größeres Auspuffendrohr am neugestalteten Heck deutlich verstärkt. Die Stossfänger fassen neue Nebelscheinwerfer ein, die künftig ebenfalls zur Serienausstattung zählen werden. <BR><BR>Der Innenraum wird durch titanfärbige Fassungen um Instrumente und Lufteinlässe aufgewertet. Ebenso neu werden das Lenkrad, Türverkleidung und die Sitzbezüge sein. Die Ausstattungsversionen und zusätzliche Details wollen die Turiner Autobauer allerdings erst knapp vor Einführung im Frühjahr bekannt geben. <BR><BR>Interessante Designstudien ohne konkreten Realisierungsplan stellen zwei weitere Fiat Exponate mit Offroad-Anstrichen für den Sporteinsatz auf der motorsportlastigen Show in Bologna dar. Der Fiat Simba ist ein Prototyp eines Kleinwagen-SUV, der den Wechsel der Käuferprofile mit einem Fahrzeug, das mehrere Talente unter einer Karosserie vereint, zu beantworten bestrebt ist. <BR><BR>Sowohl im Tropen- als auch im Großstadtdschungel könnte der 3680 mm lange, 1730 mm hohe und 1630 mm breite Allrad-Kleinwagen seine Fähigkeiten gleichermaßen unter Beweis stellen. Das Design des Dreitürers wird aufgewertet durch typische Offroad-Assoziationen: eine Strebe zur Verstärkung von A-Säule und Dachstruktur, Ersatzrad auf dem Dach, Rammschutz und Zusatzscheinwerfer. <BR><BR>Der Fiat Doblo Sandstorm hingegen stellt eine mögliche Off-Road-Version vom vielseitigen Familien- und Lasten-MPV dar. Der Sandstorm macht Eindruck durch seine starke Solidität, die von Verkleidungen an den Radkästen und an der Front verstärkt wird. Am auffälligsten: die 215/85/16-Zoll-Rallyebereifung und Scheibenbremsen mit vier Kolben vorne, bzw. zwei Kolben hinten. Der Allrad-Antrieb verfügt über ein selbstsperrendes Zentraldifferential. <BR><BR>Aber auch die Turiner Nobel-Marke Lancia zeigt auf der Motorshow in Bologna eine interessante Designstudie. Der "Granturismo Lancia" ist ein viertüriges Coupé, basiert auf der Technik der Premium-Limousine Thesis und wurde vom Centro Stile Lancia in Zusammenarbeit mit dem Turiner Ingenieursbüro Studio Carcerano und der Carrozzeria Maggiora aus Chivasso entwickelt. <BR><BR>Das Team um Lancia Design-Chef Flavio Manzoni ließ sich bei der Konzeption des Karosserieaufbaus des 4,62 m langen, 1,92 m breiten und 1,41 m hohen avantgardistischen Concept-Cars vom Lancia Beta HPE (High Performance Estate) der siebziger Jahre inspirieren. <BR><BR>Es reinterpretiert in vielen Details jedoch auch die Formensprache anderer faszinierender Modelle der 96-jährigen Lancia Historie, wie z. B. des legendären Lancia Aprilia oder des Lancia Ardea. <BR><BR>Gleichermaßen gibt der "Granturismo Lancia" aber heute schon auch einen Ausblick auf das Design zukünftiger Lancia Modelle. Denn einige Merkmale der Designstudie etwa werden im kommenden Jahr in adaptierter Form dann am Nachfolger des Life-Style-Kompaktwagens Lancia Y zu sehen sein.<BR><BR> 

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