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Durstiges Temperament

- Der Alfa Romeo 156 JTS ist ein flotter Benzin-Direkteinspritzer ohne Sparambitionen

<P>Aus der Palette der Italiener suchten wir uns den 156 JTS aus, dessen Benzin-Direkteinspritzung den Zweiliter nicht nur schnell, sondern auch sparsam machen soll.<BR><BR>Was bei einem Alfa Romeo zugegebenermaßen keine ganz leichte Aufgabe ist. Denn auch wenn der 156 eher distinguiert daherkommt und optisch mehr Limousine als Sportwagen ist, so hat das Auto doch das gewisse Etwas, das auf Temperament, auf Leidenschaft hindeutet. Dass im gleichen Konzern auch die Ferrari-Flitzer gebaut werden, kann doch kein Zufall sein.<BR><BR>Zurück zum 156: Das neu entwickelte Triebwerk erfüllt die Erwartungen voll und ganz. Zumindest im Hinblick auf Leistung. Der Motor scheint immer ein bisserl knurrig zu sein, hungrig auf Drehzahlen und hungrig darauf, seine 166 Pferdestärken auf die Straße bringen zu dürfen. Um dann richtig jubilieren zu dürfen. Der Sound stimmt also schon mal.<BR><BR>Aber auch seine eigentliche Aufgabe, nämlich den Alfa 156 auf Trab zu bringen, erfüllt der Direkteinspritzer gut. Und zwar grundsätzlich sehr zivilisiert, aber allzeit bereit für (fast) jede Beschleunigungsanforderung. Wer die sportliche Gangart liebt, muss sich jedoch in hohe Drehzahlbereiche begeben und des Öfteren die fünf Gänge rauf- und runterschalten.<BR><BR>Dieser Wechsel ist fix vollzogen, die sehr exakte Lenkung vermittelt dabei ein gutes Gefühl für die richtige Richtung, vor allem, wenn der Straßenbelag nicht das Fahrwerk in Verlegenheit bringt. Weil aber hierzulande nicht alles Nürburgring ist, darf man am Steuer des Alfa Romeo nicht unkonzentriert sein.<BR><BR>Notfalls kann man sich aber immer auf die serienmäßige Antriebsschlupfregelung und die Bremsen verlassen. Die Stopper verlangen zwar einen beherzten Tritt, was den Alfa wimmern lässt, aber dann wird ordentlich verzögert.<BR><BR>Von Luft und Liebe lebt aber auch ein Alfa Romeo leider nicht, dafür von Superbenzin. Und das nicht zu knapp. Auf flotten Etappen genehmigt sich der Benzin-Direkteinspritzer schon mal knapp zwölf Liter auf 100 Kilometer, im Testschnitt waren es immerhin noch 9,7 l. Obwohl der Italiener immerhin 445 Kilogramm zuladen darf und auch der Platz auf der Rückbank ordentlich bemessen ist, taugt der kleine Kofferraum mit Mini-Öffnung kaum zur Einstufung als Familienkutsche.<BR><BR>Das dürfte auch nicht die primäre Zielgruppe sein, die sich für den AlfaRomeo 156 2.0 JTS interessiert. Viel eher sind das Fahrer, die die flotte Gangart lieben, die ein Faible für bisweilen etwas eigenwillige Detaillösungen haben, die die Geduld für eine 328-seitige Bedienungsanleitung haben und die 27 100 Euro für dieses Fahrzeug finanzieren können. Dafür gibt&apos;s dann aber einen flotten Wagen, mit dem trotz Direkteinspritzung zwar kaum Sparrekorde aufgestellt werden, der aber in der Distinctive-Version auch einen Hauch von Luxus verströmt. </P>

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