Mit einem V6 an die frische Luft

- Mit einer Sechszylinder-Motorisierung rundet VW ab sofort sein Eos-Angebot nach oben ab. Das zweitürige Coupé-Cabrio hat sich seit seinem Marktstart im Frühsommer auf Anhieb zum erfolgreichsten offenen Fahrzeug auf dem deutschen Markt entwickelt. Der neue Eos V6 wird nun vor allem solche Kunden ansprechen, die von ihrem Cabrio souveräne Fahrleistungen bei einer insgesamt noch komfortablen Fortbewegung erwarten.

Dafür soll in erster Linie die Mixtur aus zwei bekannten VW-Komponenten sorgen: dem 3,2-l-V6 mit 250 PS und dem genialen Doppelkupplungsgetriebe DSG. Im Eos V6 gehört die blitzschnell reagierende Automatik zur Grundausstattung. Der Basispreis von 35 500 Euro ist damit aber auch recht üppig ausgefallen. Während der V6 im Golf R32 in erster Linie als sportliches Aggregat in Erinnerung ist, wirkt er im Eos vor allem souverän und animiert zum genussvollen Gleiten.

Daher wird man auch die manuelle Eingriffsmöglichkeit in das DSG-Getriebe -über Schaltpaddel hinter dem Lenkrad oder über die Schaltkulisse -normalerweise kaum nutzen wollen. Ansonsten empfiehlt sich das Coupe- Cabrio als Fahrzeug für alle Gelegenheiten. Ist das Dach geöffnet, wozu die Hydraulik 25 Sekunden benötigt, fällt die Zuladung im Kofferraum mit rund 200 Litern relativ knapp aus, bei geschlossenem Dach passen immerhin 380 Liter Gepäck in den Eos.

Zur Serienausstattung zählen unter anderem eine Klimaautomatik, ein Lederlenkrad, in Rot gehaltene LED-Rückleuchten und schöne 17- Zoll-Leichtmetallfelgen. Das serienmäßige Überrollschutzsystem, vier Airbags und ESP sind die Highlights einer langen Liste an passiven und aktiven Sicherheitsmerkmalen. Der Eos V6 ist so nicht gerade preiswert, aber ein Vergnügen ist er allemal -geschlossen ein fast vollwertiger Pkw und offen ein Cabriolet für Genießer.

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