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Die Pannenhelfer vom ADAC sind im Dauereinsatz.

Eiseskälte: Gelbe Engel sind im Dauereinsatz

München - Autos, die nicht anspringen und glatte Straßen:  Die klirrende Kälte bringt die ADAC-Pannenhelfer an ihre Kapazitätsgrenzen.

Die beißende Kälte legt zurzeit viele Autobatterien lahm. Die ADAC-Pannenhelfer kommen mit ihren Einsätzen kaum noch nach. Gerade morgens, wenn die Autofahrer zur Arbeit wollen und ihre Fahrzeuge nicht anspringen, sei die Nachfrage besonders groß, sagte Jürgen Grieving vom ADAC in München am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Mit bundesweit rund 20 000 Hilferufen genervter Autofahrer pro Tag sei die Nachfrage doppelt so groß wie sonst. Die Wartezeit könne bis zu zwei oder drei Stunden betragen.

Der ADAC hat Grieving zufolge insgesamt rund 1700 Pannenhelfer im Einsatz. „Wir haben alle Mann an Bord. In Kältephasen wie dieser hat kaum jemand Urlaub.“ Die auch „Gelbe Engel“ genannten Pannenhelfer müssten vor allem Starthilfe geben oder zu schwache Batterien austauschen. Grieving rät Autofahrern, deren Fahrzeuge schon eine etwas ältere Batterie haben, sie in einer Werkstatt messen und gegebenenfalls austauschen zu lassen. Dadurch könnten sie sich morgendlichen Stress beim Starten sparen.

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Die aktuellen Minustemperaturen haben den ADAC-Pannenhelfern einen der einsatzreichsten Tage ihrer Geschichte beschert. Am Donnerstag wurden sie bundesweit 25.512 mal gerufen, wie der Verkehrsclub am Freitag mitteilte. Meist habe die Batterie gestreikt, sagte ein Sprecher. Seit Bestehen der ADAC-Straßenwacht gab es nur einen einzigen einsatzreicheren Tag. Am 21. Dezember 2009 mussten die Gelben Engel 28.672 mal helfen.

dpa/dapd

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