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Keine Spiegel, kein Verbrennungsmotor: Mit der Studie e-tron quattro zeigt Audi, wie Stadtgeländewagen bald aussehen könnten. Foto: Thomas Geiger

Elektro-SUV von Audi mit virtuellen Spiegeln

Die Verbrennungsmaschine wird durch Elektromotoren ersetzt, die Außenspiegel durch Kameras. Im auf der IAA gezeigten SUV e-tron quattro zeigt Audi, wie die automobile Zukunft der Stadtgeländewagen aussehen könnte.

Frankfurt (dpa/tmn) - Wenn Audi 2018 mit einem elektrischen Geländewagen an den Start geht, wollen die Bayern nicht nur beim Antrieb, sondern auch beim Interieur Neuland betreten. Das hat das Unternehmen bei der Enthüllung der SUV-Studie e-tron quattro angekündigt.

Bei der Premiere des Designmodells auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (Publikumstage 17. bis 27. September) in Frankfurt am Main bestätigte ein Mitarbeiter, dass die "virtuellen Außenspiegel" gesetzt seien. Um den Luftwiderstand zu drücken, nutzt die Studie, die als Vorlage für das Serienmodell gilt, anstelle konventioneller Spiegel zwei Video-Kameras in den Kotflügeln. Deren Bild wird auf Displays in der Innenverkleidung der Türen übertragen. Ebenfalls gesetzt sei die OLED-Technologie für einige Displays im Innenraum. Diese organischen Leuchtdioden benötigen keine Hintergrundbeleuchtung und können deshalb in besonders flachen Anzeigen verarbeitet werden.

Auch der Antrieb des 4,77 Meter langen Viersitzers sei bereits relativ nahe am Serienmodell, sagte Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg. Die drei E-Motoren kommen auf eine Leistung von bis zu 370 kW/503 PS und beschleunigen den Wagen mit über 800 Newtonmeter (Nm) Drehmoment in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 210 km/h limitiert. Gespeist werden die Elektromotoren aus einem Akku, der mit 95 kWh noch etwas mehr Kapazität bietet als beim Tesla Model S und für bis zu 500 Kilometer ausreichen soll. Dennoch verspricht Audi eine Ladezeit von bestenfalls nicht mehr als einer Stunde.

Webseite IAA

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