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Variabler Van: Der Nissan Note glänzt nicht in allen Belangen, liefert aber insgesamt eine solide Vorstellung. Foto: Nissan

Empfehlenswert: Nissan Note besteht die Langzeitprobe

Ein variabler Innenraum und Pannensicherheit - das sind die Stärken des Nissan Note. Bei Achsen, Federn und Beleuchtung zeigt er sich jedoch häufig von seiner schwächeren Seite. Alles in allem kann sich der Kauf eines gebrauchten Note lohnen.

Berlin (dpa/tmn) - Mit den weit ins Dach gezogenen Rücklichtern ist der Nissan Note eine ungewöhnliche Erscheinung und extravaganter als das Schwestermodell Renault Modus. Der Van glänzt vor allem mit viel Variabilität und viel Platz. Was die Langzeitqualitäten betrifft, bekommt der Note durchwachsene Noten.

In einigen Belangen gibt es durchaus Grund zur Freude. Die Lenkung ist laut dem "Tüv-Report 2015" bei der Hauptuntersuchung (HU) öfter fehlerfrei als bei vielen gleichaltrigen Autos. Auch bei den Bremsen gibt es Entwarnung. Radaufhängung und Achsen sind hingegen anfälliger, Federn und Dämpfer auch, aber erst ab der zweiten HU. Die Beleuchtung gibt ebenfalls Anlass zur Beanstandung. Ebenso die Auspuffanlage bei vier- bis fünfjährigen Fahrzeugen.

Pannensicher ist der Note nach Auffassung des ADAC durchaus. Zumindest für die Baujahre 2006 bis 2009 lassen sich kaum ernsthafte Probleme feststellen. Die Kraftstoffpumpe streikte bei Modellen der Baujahre 2007 bis 2008 häufig, bis 2009 gab es Ärger mit den Generatoren. Wegen geringer Verkaufszahlen sind laut dem ADAC für die Baujahre ab 2010 keine wirklich repräsentativen Aussagen zu treffen, aber entladene Batterien gab es bis 2011 häufiger, bis 2010 auch defekte Scheinwerfer.

Insgesamt ist der Note ein empfehlenswerter Gebrauchter. Auch wegen seiner inneren Werte. Die verschiebbare Rückbank etwa lässt das Kofferraumvolumen von 280 auf 437 Liter steigen, wer sie umlegt bekommt sogar mehr als 1300 Liter hinein. Vier Türen sind immer an Bord und auch die große Heckklappe weiß man zu schätzen, wenn sperrige Güter eingeladen werden müssen. Seit Ende 2013 ist die zweite Generation auf dem Markt.

Bei den Motoren können Note-I-Interessenten zwischen zwei Benzinern mit 1,4 und 1,6 Litern Hubraum und 65 kW/88 PS oder 81 kW/110 PS wählen. Diesel-Käufer haben die Wahl zwischen drei Leistungsstufen zwischen 50 kW/68 PS und 76 kW/103 PS. Wobei die mittlere Stufe bis 2010 63 kW/86 PS leistete, danach standen 66 kW/90 PS zur Verfügung. Gut 1,5 Liter Hubraum haben alle Selbstzünder.

Für einen Note 1.4 Acenta von 2007 sollten Interessenten etwa 4600 Euro einplanen. Die Laufleistung beträgt dann laut Schwacke ungefähr 105 200 Kilometer. Der stärkere Note 1.6 Tekna aus demselben Baujahr mit ähnlicher Laufleistung steht mit rund 5350 Euro in der Liste. Für den gut ausgestatteten Note 1.6 I-Way+ von 2013 sind noch circa 10 400 Euro einzukalkulieren (32 550 Kilometer).

Wer sich mit dem 50 kW/68 PS starken 1.5 dCi in der Ausstattung Visia begnügt, wird laut Schwacke etwa 3300 Euro los, wenn es ein Modell von 2006 mit 158 600 Kilometern ist. Der Note 1.5 dCi Acenta von 2008 mit 63 kW/86 PS wird mit 5100 Euro gelistet (108 800 Kilometer). Den kräftigen Diesel mit 76 kW/103 PS gab es unterdessen nur bis 2010. Für ihn werden als 1.5 dCi Tekna etwa 8400 Euro fällig (96 200 Kilometer).

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