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Nicht nur Profi-Fahrer brauchen Motorradkleidung mit Schutzfunktion. 

Enger ist besser

Schutzkleidung für Motorradfahrer

Soll es ein klassischer Protektor sein oder eine neumodische Weste? Und reichen nicht die Protektoren in der Lederjacke? Beim Schutz für den empfindlichen Rücken haben Motorradfahrer die Qual der Wahl.

Motorradfahrer schützen ihren Rücken am besten mit einem klassischen Protektor zum Umschnallen. Darauf weist die Zeitschrift "Motorrad" (Ausgabe 17/2016) hin. Denn grundsätzlich gilt bei Schutzkleidung.

Je enger, desto besser - und Rückenprotektoren bieten im Ernstfall einen besseren Schutz als zum Beispiel eine bequem geschnittene Lederjacke mit integrierten Protektoren. Denn diese können bei einem Sturz schnell verrutschen.

Eine weitere Alternative sind sogenannte Protektorenwesten. Diese sitzen eng am Körper und schützen dadurch besser als eine lockere Jacke, sie lassen sich aber ähnlich leicht anlegen. Außerdem haben sie oft einen integrierten Brustprotektor und bieten so Rundumschutz. Allerdings sitzen die Westen in der Regel recht hoch, erläutert die Zeitschrift. Im Gegensatz zum klassischen Rückenprotektor reichen die Schutzpolster daher nicht vom Nacken bis zum Steiß herunter.

In einem Test von "Motorrad" zeigte sich, dass die durchschnittliche Qualität moderner Rückenprotektoren verhältnismäßig hoch ist: Von 14 Testobjekten zu Preisen ab 100 Euro schnitt kein Protektor schlechter ab als "befriedigend". Auch bei den acht getesteten Protektorenwesten reichte es überall mindestens für die Note "befriedigend". Die Preise für vernünftige Modelle beginnen hier ebenfalls bei etwa 100 Euro.

Blind zuschlagen sollten Motorradfahrer beim Kauf aber nicht: Die Zeitschrift empfiehlt ein ausführliches Ausprobieren in Fahrhaltung. Gut geschützt ist der Träger schließlich nur, wenn der Protektor gut passt. Gerade bei sehr großen Menschen kann es aber passieren, dass auch ein guter Protektor nicht mehr die ganze Rückenpartie polstert.

dpa/tmn

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