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Entwicklungslinien vom Verbrenner hin zum Stromer

Wer bereits beim Kauf seines Autos das ausreichende Maß an Weitsicht bewiesen hat, kann sich während der Nutzungsdauer durchaus glücklich schätzen, weil beim Modell seiner Wahl das Reparaturaufkommen niedrig und die Zuverlässigkeit hoch ist.

Fahrzeuge wie der Toyota Avensis punkten mit ihrer Zuverlässigkeit gleich in doppelter Hinsicht. Man hat, solange man ihn selber nutzt, weitestgehend Ruhe vor den meisten der lästigen Herausforderungen im Autofahreralltag. Besonders vor Fahrten in die Werkstatt, deren Anzahl man natürlich so gering wie möglich halten möchte.

Zum zweiten es ist bei einem wartungsarmen Fahrzeug einfacher, für eine scheckheftgerechte Pflege zu sorgen. Damit erhält man einen hohen Wiederverkaufswert aufrecht, für den Fall dass man ihn irgendwann als Gebrauchtwagen verkaufen möchte.

Der Stand der Dinge bei elektrischen Fahrzeugen

Größere Herausforderungen erwarten einen dagegen, wenn man beabsichtigt, zur E-Mobilität zu wechseln. In Zeiten von Fridays for Future kommt die Entwicklung des Themas Elektroautos mehr und mehr ins Rollen, doch die Fortschritte sind bis zum heutigen Tag kleiner dimensioniert, als es möglich wäre.

Das Netzwerk an Ladestation befindet sich weiterhin erst im Aufbau, allerdings lässt sich beobachten, dass die Bemühungen um eine Verdichtung dieses Netzwerks zuletzt merklich zugenommen haben. Fokussiert werden vor allem der innerstädtische Verkehr und Flottenfahrzeuge, die einen Großteil des Fahrzeug-Gesamtbestandes auf den Straßen ausmachen. Sollten Sie eines Tages komplett aus E-Autos bestehen, wäre schon viel gewonnen.

Bei der privaten Nutzung von Elektroautos ist indes ein anderer Trend zu beobachten: So steigen Besitzer von Autos mit Verbrennungsmotor nicht etwa auf einen Stromer um, sondern schaffen sich diesen zusätzlich an. Der Grund dafür ist einfach: Die Reichweite von Elektroautos ist nach wie vor stark begrenzt. Für längere Fahrten, beispielsweise zwischen weit auseinander liegenden Städten eignen sie sich darum bislang nicht. Für solche Touren behalten die Autobesitzer weiterhin ihren traditionellen Verbrenner. Das E-Auto nutzen sie dann lediglich für den innerstädtischen Verkehr. Der Nachteil dieses Konsumverhaltens ist, dass mittelfristig erst einmal im Durchschnitt mehr Autos pro Person auf die Straße kommen.

Erforderlich wäre allerdings eine exakt gegenläufige Entwicklung, sprich eine Reduktion des Fahrzeugbestandes auf deutschen Straßen insgesamt. Großstädte wie Berlin, Stuttgart oder München ächzen bereits jetzt vernehmbar unter den Blechlawinen und einige von ihnen steuern langsam aber sicher auf den Verkehrskollaps zu.

Auch das Aufkommen der E-Scooter konnte an diesem Trend bisher nichts ändern, im Gegenteil: Die häufig unsachgemäß gebrauchten Fahrzeuge, die eine Weile als Hoffnungsträger für eine Verkehrsentlastung galten, werden in zahlreichen Fällen einfach nur von Nutzern in Anspruch genommen, die früher mal Fußgänger waren. Gerade im Bereich Tourismus und Sightseeing erfreuen sich die kleinen Roller großer Beliebtheit.

Dass Pkw-Fahrer auf ihr Auto verzichten würden, um stattdessen mit einem E-Scooter zur Arbeit zu fahren, lässt sich bislang nicht beobachten, sodass uns diese Form der Mikromobilität auf absehbare Zeit keine Verschnaufpause bescheren wird.

Sinnvolle Alternativen bei der Fortbewegung

Die Zukunft dürfte eher im konsequenten Ausbau von Konzepten wie dem Carsharing liegen, das sich auch noch hervorragend mit dem Ansatz der Elektromobilität kombinieren lässt.

Was hingegen ebenfalls erst noch aufgebaut werden muss, ist eine tragfähige Infrastruktur an Werkstätten, die die nötige Ausstattung und das Know-how vorhalten können, um den Reparatur- und Wartungsbedarf bei Elektroautos abdecken zu können.

Bislang existiert solch ein Werkstattnetz, auf das man zum Beispiel per Online-Portal zugreifen kann, lediglich für klassische Verbrenner, also für Fahrzeuge mit einem Ottomotor oder einem Dieselaggregat.

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