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Im Herbst droht Rutschgefahr auf den Landstraßen.

So tückisch sind Landstraßen im Herbst

Der Herbst ist Erntezeit. Für Autofahrer bedeutet das auf Landstraßen erhöhte Wachsamkeit. Denn im Zweifel kann es vor allem im Wald und auf schattigen Strecken schnell rutschig werden.

Auf Landstraßen kommt es jetzt im Herbst auf den richtigen Abstand an. Denn durch Laub und Lehm bildet sich oft ein gefährlicher Schmierfilm. Darauf weist der ADAC hin.

Erhöhte Rutschgefahr besteht vor allem auf Straßenabschnitten im Schatten oder im Wald, weil dort der Asphalt auch tagsüber länger nass bleibt und sich zusammen mit feuchten Herbstblättern ein tückischer Schmierfilm bilden kann. Drei Tipps:

Auf die Fahrbahn achten

Mähdrescher, Traktoren oder Lastwagen tragen nach dem Einsatz auf dem Acker oft Schmutz auf die Fahrbahn. Feuchte Lehm- und Erdklumpen können die Fahrbahn schnell in eine Rutschbahn verwandeln. Verlorenes Erntegut stellt ein zusätzliches Risiko dar. Entlang von Feldern und dort, wo landwirtschaftliche Wege einmünden, sollten Autofahrer deshalb vorausschauend fahren.

Fahrzeuggröße berücksichtigen

Beim Überholen kann es schnell brenzlig werden. Der Grund: Mähdrescher oder Ladewagen nehmen oft mehr als die Hälfte der Fahrbahn ein. Im Zweifel gilt: Statt risikoreich zu überholen, besser Gas wegnehmen und dem schweren Gerät geduldig folgen. Meist fahren landwirtschaftliche Fahrzeuge nach kurzer Zeit ohnehin von den viel befahrenen Straßen ab.

Geschwindigkeit richtig einschätzen

Erntemaschinen oder Traktoren haben zwar oft viel Leistung. Schnell fahren diese Fahrzeuge allerdings in der Regel nicht. Breite Erntemaschinen haben zudem beim Abbiegen einen größeren Radius, was viele Verkehrsteilnehmer unterschätzen. Deshalb gilt auch hier: Besonders aufmerksam fahren und das Tempo drosseln. Empfehlenswert ist auch ein größerer Sicherheitsabstand.

Das nervt auf der Landstraße am meisten

dpa/tmn

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