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Die C-Max-Brüder mit neuem Ford-Gesicht: markanter Kühlergrill, längere Scheinwerfer.

Alles, nur nicht langweilig

Erster Eindruck vom Ford C-Max

Ford hat sein Familienauto C-Max erheblich aufgemöbelt. Dem Kompaktvan wurde ein dynamisches Antlitz, ein funktionelleres Cockpit, neue sparsamere Motoren sowie modernere Technik und neue Assistenten verpasst.

Den Ford C-Max gibt’s ab 16.490 Euro, den 14 Zentimeter längeren Grand C-Max mit bis zu sieben Sitzplätzen ab 17.990 Euro. Beide Modelle sind ab Mai im Handel. Wir saßen schon drin – unser Eindruck:

Optik

Die Ford C-Max-Brüder verfügen nun über das neue Ford-Markengesicht mit dem markanten Kühlergrill und den langen schmalen Frontscheinwerfern. Dazu bekam der kleinere C-Max schlankere Heckleuchten, die größere Ausführung im Fond zwei praktische Schiebetüren. Erstmals erhältlich ist eine Heckklappe, die sich per Fußbewegung öffnen lässt.

Innenraum

Innen funktional: Im Cockpit vom Ford C-Max wurde aufgeräumt und entschlackt.

Wirkt jetzt aufgeräumt und hochwertiger. Die Anzahl der Knöpfe und Schalter im Cockpit wurde erheblich reduziert und die Bedienung erleichtert. Auffällig in der Mittelkonsole ist der 8-Zoll-Touchscreen mit dem neuen Konnektivitätssystem SYNC 2. Das überarbeitete Navi ist einfach zu bedienen, übersichtlich und schnell.
Der Sitzkomfort im C-Max ist bequem und langstreckentauglich. Allerdings taugen im Grand C-Max die beiden Sitze in der dritten Reihe (Aufpreis 760 Euro) nur für kleine Passagiere. Das Kofferraumvolumen ist familiengerecht und großzügig. Der normale C-Max fasst 432 bis 1723 Liter, der Grand C-Max 520 bis 1867 Liter.

Sicherheit im Ford C-Max

Hier gibt’s (meist gegen Aufpreis) so ziemlich alles: Tote-Winkel-Assistenten mit Querverkehrs-Warner, Müdigkeitswarner, Tempomat mit Abstandhalter und dynamisches Kurvenlicht. Der Notbrems-Assistent steht jetzt bis 50 km/h statt früher 30 km/h bereit. Ebenfalls gegen Aufpreis steht auch ein Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion für Quer-und Längsparklücken zur Verfügung.

Motoren

Der Grand C-Max ist 17 Zentimeter länger, hinten wird Passagieren der Einstieg durch Schiebetüren erleichtert.

Ford hat seine 1,6-Liter-Turbobenziner mit 150 bzw. 182 PS auf 1,5 Liter Hubraum geschrumpft und den Verbrauch bis zu 20 Prozent reduziert. Basis-Benziner bleibt ein 1,6-Liter mit 85 PS, darüber rangieren zwei Dreizylinder-Turbobenziner mit einem Liter Hubraum und 100 bzw. 125 PS Leistung.
Ganz neu sind die 1,5 Liter großen Diesel mit 95 bzw.120 PS. Eine spezielle Spritsparversion Econetic mit 105 PS soll nur 3,8 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Der von uns gefahrene C-Max mit dem 150 PS starken EcoBoost-Vierzylinder-Benziner verbrauchte im Test 7,8 Liter Sprit auf 100 km – nur ein Liter mehr als ausgewiesen. Nicht weniger spritzig entpuppte sich der 150 PS starke 2,0 Liter-Diesel im Grand C-Max. Erwähnenswert erscheint uns hier die große Laufruhe.

Fahrkomfort 

Mit der direkten Lenkung und dem überarbeiteten Fahrwerk wankt der Ford C-Max selbst in schnellen Kurven nicht und meistert auch größere Bodenwellen souverän.

Fazit

Langeweile hat in diesem Familienvan keine Chance …

Uwe Fajga

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