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Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland kämpft für Tempo 130 auf Autobahnen.

Öffentliche Petition

Evangelische Kirche fordert Tempo 130 auf deutschen Autobahnen

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Immer wieder gibt es Diskussionen über ein flächendeckendes Tempolimit. Jetzt will sich auch die Kirche für Tempo 130 einsetzen, aber noch nicht sofort.

"Freie Fahrt für freie Bürger!": So hieß es bei Protesten in den 1970er Jahren, als wegen der Ölkrise probeweise auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit von 100 km/h eingerichtet wurde. Die Kampagne des ADAC gegen die Einschränkung hatte damals Erfolg und es wurde eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h eingeführt.

Kirche startet Petition für Tempo 130 auf deutschen Autobahnen

Seit einigen Jahren werden Stimmen laut, die wieder ein flächendeckendes Tempolimit auf deutschen Autobahnen fordern – maximal erlaubte Geschwindigkeit: 130 km/h. Jetzt mischt sich auch die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) ein und will die Parole "Freie Fahrt für freie Bürger!" auf den Prüfstand stellen. Dafür plant die Kirche, eine Petition für ein generelles Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen beim Deutschen Bundestag einzureichen.

Start der Petition soll der Beginn der Fastenzeit am 6. März 2019 sein. Innerhalb von vier Wochen sollen 50.000 Unterschriften gesammelt werden, um eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss zu erreichen.

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Mit diesen Argumenten kämpft die EKM für Tempo 130

Die EKM fordert aber nicht aus religiösen Gründen ein Tempolimit von 130 km/h, sondern sorgt sich um die Umwelt und Verkehrssicherheit. Die Kirche sehe darin einen sofort umsetzbaren und kostengünstigen Beitrag, die CO2-Emissionen zu senken und das Klimaziel der Regierung zu erreichen.

Ein Tempolimit würde auch zu weniger Staus führen, da ein gleichmäßigerer Verkehrsfluss erreicht werde. Zudem könne beim Bau von Autobahnen und deren Unterhalt Kosten gespart werden. Weiterer Nebeneffekt: Ein Tempolimit würde Lärm und Reifenabrieb reduzieren.

Das wichtigste Argument der EKM für ein Tempolimit von 130 km/h ist die erhöhte Verkehrssicherheit. Die Kirche geht davon, dass dadurch die Zahl der Unfälle und der Verkehrstoten sinke. Allein im Jahr 2017 sind 1.077 Menschen wegen überhöhter Geschwindigkeit ums Leben gekommen.

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anb

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