Störung am Bahnübergang: S1 verspätet

Störung am Bahnübergang: S1 verspätet

Von der Expertin getestet

- Normalerweise testen wir, die Experten von der Autoredaktion, die aktuellsten Fahrzeuge. Beim neuen Fiat Panda haben wir aber mal jemanden rangelassen, mit dessen Erfahrung wir nur schwerlich mithalten können: 34 Jahre Fiat. U.a. mit dem 500, 127, 127 Sport und elf Jahre - respektive 120 000 Kilometer - mit dem 40-PS-Panda. Gestatten: Elsbeth Wagner, Hausfrau. Skeptisch war sie erst einmal gegenüber dem Neuen, denn sie hat ihren betagten 1000iE heiß und innig geliebt. Weil der so übersichtlich war, so klein und doch so viel reinpasste.

<P>"Es war unglaublich, was man mit dem transportieren konnte." Natürlich den Großeinkauf aus dem Supermarkt, aber auch mal eine Geschirrspülmaschine oder zwei Korbsessel beim Umzug der Tochter. Aber: keine Airbags, kein ABS, primitive Sitze. Dennoch: "Ich bin ihn sehr gerne gefahren", sagt Elsbeth Wagner. Und jetzt der 1.2 Emotion mit 60 PS (44 kW). "Der ist edel, echt edel." ö</P><P>Unsere Testerin ist "sehr angetan". Von den bequemen Sitzen, auf denen man so schön hoch thront und einen guten Rundumblick hat, vom übersichtlichen und originell gestalteten Armaturenbrett und vom vergleichsweise hochwertig gestalteten Inneren. Die Freude währt auch dann noch, als der 1,2-l-Motor die Arbeit aufnimmt. Denn dies tut er sehr leise und laufruhig, obwohl er in diesem Modell doch schon 935 Kilogramm in Bewegung setzen muss. Ganz besonders angetan ist Elsbeth Wagner vom City-Modus der geschwindigkeitsabhängigen elektrischen Servolenkung, mit der man so wunderbar einfach einparken kann. Das war beim alten Panda was ganz anderes, da musste heftig gekurbelt werden. </P><P>"Die Lenkung war schlimm, ich bin mir vorgekommen wie ein Busfahrer." Die Gänge lassen sich leicht und exakt wechseln, die Federung sorgt für ausreichenden Fahrkomfort und die Bremsen verzögern gut. Einzig der Kofferraum erfüllt nicht ganz die Erwartungen, "der ist kleiner". Die Rücksitze lassen sich nur umlegen, nicht mehr so einfach ausbauen wie beim Ur-Panda, und es gibt keine ebene Ladefläche mehr. </P><P>Immerhin: Die Ladekante ist niedrig und die Heckklappe groß. Und ein Griff an der A-Säule würde das Einsteigen erleichtern. Dass für unseren Fiat Panda Emotion stattliche 11 450 Euro fällig sind, überrascht dann doch, ihr Panda hat 11 000 Mark gekostet. Damals. Aber das Fazit unserer Testerin ist eindeutig: "Ich würde ihn sofort nehmen. Das ist ein Auto zum Gernhaben!" </P>

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