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Fahrerflucht ist kein Kavaliersdelikt.

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Fahrerflucht! Webseite hilft bei Suche nach Tätern

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Kleine Rempler beim Ausparken nehmen viele Autofahrer auf die leichte Schulter und fahren einfach weg. Keine Spur vom Übeltäter. Eine Webseite will nun bei der Suche von Unfallzeugen helfen.      

Beim Ein- oder Ausparken ist es schnell passiert: Schon kleine Unaufmerksamkeiten können Schrammen, Kratzer oder Beulen im Blech hinterlassen. Wer einen Schaden verursacht, macht sich allerdings häufig aus dem Staub. Entweder aus Unwissenheit oder mit Absicht. Auf den Kosten bleibt dann der Geschädigte sitzen, vor allem wenn es keine Zeugen gibt. Das ist einfach ärgerlich.

Unfallflucht ist kein Einzelfall. Die Straftat Fahrerflucht - "Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort" § 142 Strafgesetzbuch (StGB) - beschäftigt laut Auto Club Europa (ACE), nach Alkohol am häufigsten die Gerichte. Neun von zehn Deutschen wissen, das Fahrerflucht kein Kavaliersdelikt ist. In vielen Fällen sucht die Polizei Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Fluchtfahrzeug oder dessen Fahrer machen können. 

Zeugen von einer Fahrerflucht online finden

Das Webportal www.fahrerflucht-zeugen.de will nun geschädigten Autofahrern helfen, selbst einen Unfallzeugen zu finden. Auf der Internetseite können Geschädigte neben dem Unfallort auch Unfallbilder oder Belohnungen veröffentlichen. Für die Anmeldung ist nur eine Email-Adresse nötig. Vor der Veröffentlichung werden die Inhalte und Angaben, laut der Webseite, "persönlich geprüft". So soll ein Missbrauch verhindert werden. Denn das Veröffentlichen von Namen, Bildern von Personen, KFZ-Kennzeichen oder anderen personenbezogenen Daten ist hier tabu. "Nummernschilder sowie Personen müssen Sie aus Datenschutzgründen mit wenigen Klicks unkenntlich machen", ist in der Beschreibung zu lesen. Nach sechs Monaten werden demnach alle Daten gelöscht. Allerdings ist es auch möglich, die Unfalldaten über das eigene Konto jederzeit zu löschen. 

Der Betreiber verspricht eine hohe Aufklärungsquote. Aktuell sind 36 Unfälle eingestellt, drunter finden sich auch Zeugenaufrufe der Polizei.  

Wer zufällig Zeuge eines Crashs war, kann eine Email bei dem Unfall hinterlassen. Der Service ist übrigens kostenlos.

Die schlechtesten Autofahrer online melden

Wer sich über Raudis, Parkrüpel oder Raser ärgert, für den gibt es im Internet ein schönes Ventil: Auf einem Webportal können User Fahrkünste oder -katastrophen von anderen bewerten.

Verrückte Park-Unfälle Einparken

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ml

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