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Gegen Fahrraddiebstahl können sich Verbraucher auch im Rahmen der Hausratversicherung absichern - zum Beispiel über einen Zusatzschutz für Fahrräder. Foto: Andreas Gebert/dpa

Aktuelle Untersuchung

Fahrrad-Versicherung kann sich bei teuren Modellen lohnen

Der Verlust des Fahrrades ist einfach ärgerlich - vor allem, wenn das gestohlene Gefährt einiges gekostet hat. Ein aktueller Test hat ergeben, dass bei teuren Rädern eine spezielle Versicherung sinnvoll sein kann. Worauf dabei zu achten ist.

Berlin (dpa/tmn) - Kostet ein Fahrrad 500 Euro oder mehr, kann sich eine spezielle Versicherung lohnen. Gute Policen zum Absichern von Diebstahl und Beschädigungen gibt schon ab 46 Euro im Jahr, wie eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift "Finanztest" zeigt (08/2017).

Beim Vergleich der Leistungen und Preise sollten Verbraucher darauf achten, ob der Tarif den Wiederbeschaffungswert des Fahrrades oder nur den Zeitwert ersetzt. Einige Anbieter verlangen außerdem eine Selbstbeteiligung.

Wichtig sei auch, was der Tarif genau absichert. Oft ist einfacher Diebstahl, Vandalismus sowie Einbruchsdiebstahl abgedeckt. Die meisten Anbieter zahlen auch bei Raub, also wenn ein Dieb das Fahrrad dem Besitzer aus der Hand reißt und damit wegfährt. Interessant für Radurlauber: 19 der untersuchten Tarife bietet sogar einen weltweiten Schutz an - für mindestens für sechs Wochen im Jahr.

Die Tester haben 25 Tarife unter die Lupe genommen - darunter solche für Citybikes um 500 Euro, Rennräder um 1500 Euro sowie für E-Bikes um 2500 Euro und E-Trekking-Räder um 4000 Euro.

Wer eine Hausratversicherung hat, kann meist über einen Zusatzbeitrag sein Rad auch außerhalb der eigenen vier Wände absichern. Laut "Finanztest" bieten die speziellen Fahrrad-Policen oft umfangreichere Leistungen - etwa auch den Ersatz des Rades nach einem Unfall.

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