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Wegen einer Steinlawine an der Felbertauernstrasse bleibt einer der wichtigsten Alpenstraße mindestens eine Woche lang gesperrt.

Sprengung wird vorbereitet

Felbertauernstraße bis nach Pfingsten dicht

Nach dem massiven Felssturz bleibt die Felbertauernstrasse mindestens eine Woche gesperrt. Am Donnnerstag sollen die Geröllmassen gesprengt werden. Laut Polizei gibt es offenbar keine Verschütteten.

Die von einem Felssturz blockierte Felbertauernstraße in den österreichischen Alpen bleibt mindestens noch eineinhalb Wochen gesperrt. Die Unglücksstelle könne weiter nicht betreten werden, weil weitere Hangrutsche drohten, sagte der Vorstandsdirektor der Betreiber-AG, Karl Popeller, am Mittwoch.

Momentan sei man dabei, labile Felsmassen wegzusprengen. In der nächsten Woche könne dann voraussichtlich ein Team die Unglücksstelle betreten und entscheiden, wie es weitergehe.

Sprengung wird vorbereitet

Rund 35.000 Kubikmeter Geröll hatten die wichtige Alpenstraße, die Ost-Tirol mit Salzburg verbindet, in der Nacht zu Dienstag verschüttet. Die zum Schutz vor Lawinen überdachte Schildalmgalerie wurde auf einer Länge von fast 100 Metern völlig zerstört. Man könne derzeit nicht sagen, wann die Strecke wieder befahrbar sei, sagte Popeller. Die Betreiber hoffen aber, dass bald wenigstens die bergseitige Fahrbahn wieder freigegeben wird.  

Aufgrund einer Zeugenaussage hatte die Polizei vermutet, dass möglicherweise ein fahrendes Auto mit zwei Menschen mitgerissen wurde. Dieser Verdacht habe sich nicht erhärtet, da bis zum Mittwoch niemand als vermisst gemeldet worden sei, sagte ein Polizeisprecher. „Eine letzte Sicherheit hat man erst, wenn die Straße geräumt ist“, sagte Popeller.

Verkehrsclubs befürchten wegen der Sperrung der wichtigen Nord-Süd-Verbindung Probleme beim Pfingstverkehr Richtung Kärnten, Ost-Tirol oder Italien.

Ausweichrouten für Pfingsturlauber 

Urlauber sollten über die Brennerautobahn A13 oder die Tauernautobahn A10 und das Pustertal ausweichen, rieten der ADAC und der österreichische Verkehrsclub ÖAMTC. Außerdem könne der Autozug Tauernschleuse zwischen Böckstein und Mallnitz genutzt werden.

Mehr Infos zu den Ausweichrouten und Umfahrungsstrecken hat der Betreiber der Fleberntauernstrasse auf seiner Internetseite zusammengestellt.

dpa

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