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Mit Spannung erwartet: Der Ferrari FF feiert in Genf Weltpremiere.

FF: Ferrari für Familien

Die Sportschmiede Ferrari ist die Traumfabrik vieler Autofans. Jetzt gewähren die Italiener aus Maranello einen ersten Blick auf ihren neuesten Traum, den Nachfolger des 612 Scaglietti.

Der Shooting Brake wird auf dem Genfer Salon, der am 3. März beginnt und bis 13. März dauert, seine Weltpremiere feiern. Und nicht nur Fans der Marke werden sich gehörig wundern. Denn was da an den Start geht, ist ein Ferrari für die Familie – wenn diese entsprechend betucht ist. Genau wie sein Vorgänger kommt der Neue mit dem Namen „FF“ mit einer überlangen Front und einem knapp bemessenen Heck daher. Doch im Gegensatz zum 612 Scaglietti verfügt der FF über eine anhaltend hohe Dachlinie, die ein wenig an den BMW Z3 erinnert.

Ungewöhnlich für einen Sportler mit dem „Cavallo Rampante“ auf dem Grill sind auch die vier (!) Sitze sowie die vier (!) angetriebenen Räder. Ja, Sie haben durchaus richtig gelesen, als erster Ferrari überhaupt erhält der FF tatsächlich einen Allradantrieb. Das System hört auf den Namen 4RM und soll sensationelle 50 Prozent weniger wiegen, als herkömmliche Allradsysteme.

Genf 2011: Ferrari FF

Genf 2011: Ferrari FF

Die Anzahl der Türen ist jedoch unverändert bei zwei geblieben. Schließlich hat der Chef des Sportwagenbauers, Amedeo Felisa, erst im vergangenen Jahr betont, dass es niemals einen Ferrari mit vier Türen geben wird – im Gegensatz zu Sportlern wie dem Porsche Panamera, dem Aston Martin Rapide und der Lamborghini-Studie Estouqe. Standesgemäß wird der neue Ferrari, der noch in diesem Jahr zu den Händlern kommen soll, von einem 6,3-Liter-V12-Motor mit 660 PS vorangepeitscht.

Das maximale Drehmoment, das zwischen den vier Rädern aufgeteilt wird, beträgt 683 Nm bei 6000 U/min. Sein vergleichsweise geringes Leergewicht von 1790 Kilogramm verdankt der Italiener unter anderem besagtem Allradantrieb. Den Standardsprint absolviert der viersitzige Supersportler in respektablen 3,7 Sekunden, Schluss mit dem Willen zur Beschleunigung ist erst bei 335 km/h.

Der Verbrauch ist trotz des serienmäßigen Start-Stopp-Systems mit 15,4 Litern je 100 km angegeben und ist damit jenseits von Gut und Böse. Den betuchten Käufern wird’s angesichts eines Einstandspreises jenseits der 200 000 Euro egal sein – auch wenn ihnen beim Gedanken an die CO2-Emission von 360 Gramm je Kilometer wenigstens die Schamröte ins Gesicht steigen sollte…

mm/tz

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