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Knallrot mit 963 PS: LaFerrari ist der schnellste Ferrari für die Straße.

Hybrid-Hammer

Ferrari zeigt 963 PS-Sportler für die Straße

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Das Rennen der Superlativen auf dem Genfer Autosalon ist gestartet. Nach Lamborghini, enthüllt Ferrari sein schnellstes Modell aller Zeiten unter einem simplen Namen: LaFerrari.   

Der neue Zweisitzer soll mit seiner Top-Leistung Nervenkitzel in jeder Fahrsituation garantieren. In weniger als drei Sekunden prescht der LaFerrari von null auf Temo 100, in weniger als sieben Sekunden knackt der Supersportwagen die 200 Stundenkilometer Marke. Höchstgeschwindigkeit fährt das neue Flaggschiff 350 Stundenkilometer. 

Der Nachfolger des legendären Ferrari Enzo ist damit, laut den Italienern, das schnellste und stärkste Straßenfahrzeug in der langen Maranello Geschichte.

Auffällig ist die scharfe, abfallende Nase sowie die flache Motorhaube. Die muskulösen Radhäuser sollen an die üppigen Formen der späten 1960er Ferrari erinnen. Das Design der handgefertigten Karbon-Karosserie ist kompromisslos sportlich.

Außergewöhnlich ist auch der Antrieb. Unter der Haube steckt erstmals das Hybridsystem KERS aus der Formel 1: Der 6,3 Liter V12-Motor mit 800 PS ist mit zwei insgesamt 163 PS starken Elektromotoren gekoppelt.

Die zusätzliche Power aus den Elektromotoren erhöht die Systemleistung auf 963 PS und unterstützt den LaFerrari beim Beschleunigsvorgang. Rein elektrisch fährt der Hybrid allerdings nicht. Die neue Technik soll sich jedoch günstig auf den Verbrauch auswirken. Ferrari spricht von 13,9 Litern und einem CO2-Ausstoß von 330 g/km.

Die Serie LaFerrari ist limitiert und nur 499 Exemplare sollen produziert werden. Über den offiziellen Preis schweigt Ferrari. Experten schätzen, dass der Sportwagen mindestens eine Millionen Euro kosten wird.

Auf dem Genfer Autosalon (7. März bis 17 März 2012) präsentiert Ferrari noch weiter Modelle. Darunter auch der Ferrari 12-Zylinder-GT-Sportwagen sowie den FF, den ersten Viersitzer mit Allradantrieb.

Konkurrenz bekommt der Supersportler aus England: Der McLaren P1 mit Hybridantrieb ist erstmals in Genf vertreten.

ml 

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