Fiat geht Offroad

- Auch Fiat startet nun auf allen Vieren in die Kompaktklasse. Als Antwort auf den Toyota RAV-4 oder den Mitsubishi Pajero Pinin bringen die Italiener im kommenden Jahr den Sedici als ihr erstes Sports Utility Vehicle (SUV). Der gemeinsam mit Suzuki entwickelte Offroader feiert seine Weltpremiere Anfang Dezember auf der Motorshow in Bologna. Bei uns wird der Sedici im Juni erwartet.

Die exakten Preise stehen noch nicht fest, sollen aber bei etwa 20 000 Euro beginnen. Der neue Sedici ist 4,12 m lang und 1,62 m hoch, der Radstand beträgt 2,50 m. Damit bietet der Viertürer Platz für fünf Personen und 270 Liter Gepäck. Wird die Rückbank umgelegt, fasst der Kofferraum 670 Liter.

Unter der Haube bietet Fiat zunächst die Wahl zwischen je einem 1,6-l-Benziner mit 107 PS und 145 Nm sowie einem 1,9-l-Multijet-Diesel mit 120 PS, 280 Nm und einem Partikelfilter. Verteilt wird die Kraft von einem elektronisch gesteuerten Allradantrieb. Damit kann man das Auto auf trockener Fahrbahn mit reinem Frontantrieb bewegen. Auf rutschigem Untergrund schaltet sich auf Knopfdruck die variable Kraftverteilung zur Hinterachse zu und für Fahrten im Gelände kann Kraftverteilung komplett gesperrt und fixiert werden. Aber auch den Fiat Panda 4x4 gibt es künftig mit der Optik eines Geländewagens.

Er heißt dann Panda Cross und kommt im Januar auch zu uns. Die Preise werden bei etwa 16 750 Euro beginnen. Für einen Aufpreis von etwa 3000 Euro auf das Basismodell bekommt der 3,58 m kurze Viertürer u. a. farbliche abgesetzte Anbauteile zum Schutz der Flanken, robuste Stoßfänger mit Unterfahrschutz und integrierten Nebelscheinwerfern sowie eine Reling und ein paar weitere Kunststoffelemente auf dem Dach.

Zur Serienausstattung zählen zudem vier Airbags, Klimaanlage, Servolenkung, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, elektr. verstellbaren Aussenspiegel, Alufelgen und ein CD-Radio. Den Panda Cross gibt es ausschließlich mit einem 1,3-l-Multijet- Diesel, 70 PS und 145 Nm. Übertragen wird die Kraft von einem variablen Allradantrieb, der im Normalbetrieb 98 Prozent des Drehmoments an die Vorderachse bringt und bei sinkender Bodenhaftung an die Hinterachse umleitet. Neu in diesem Segment ist eine elektronische Differentialsperre, die bis 30 km/h zugeschaltet werden und die Kraft auch zwischen den Rädern einer Achse verteilen kann.

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