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Bitte durchstarten: Der Ford Fiesta steht ab 8. Juli beim Händler.

Die nächste Generation feiert Fortschritte

Ford Fiesta: Party auf der Straße

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Bye-bye, Studentenkiste– hello, Mittelklasse. Die mittlerweile 8. Generation des kleinen Fiesta rollt an den Start. Wir haben den Stadtflitzer bereits gefahren.

Groß geworden: Der Kleine ist um gut sieben Zentimeter in der Länge gewachsen.

Klotzen, nicht kleckern – diesem Motto gemäß fuhr Ford den Testern zunächst die Version „Titanium“ vor. Die gibt es ab 17.050 Euro mit 1,5-Liter-Turbodiesel mit bis zu 120 PS. Sie bietet zum Beispiel 16-Zoll-Leichtmetallräder, Sportsitze, LED-Tagfahrlicht, Drei-Speichen-Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer mit statischem Abbiegelicht und Frontgrill mit Chromstreben. Außerdem in Fords Showgepäck: die Frühjahrsversion 2018 „Vignale“. Sie gibt es ab 20.600 Euro mit hochwertigem Interieur, Lederausstattung, Panoramadach und – Bang-& -Olufsen-Soundanlage! Die sportliche „ST-Line“ (ab 17.800 Euro) bietet u. a. Gittergrill, 17-Zöller, Sportsitze und Alu-Pedalerie. Übrigens: Ein Crossover-SUV mit Namen „Active“ sowie ein Performancemodell ST inklusive Dreizylindermotor mit 1,5 Litern Hubraum sind ebenfalls in der Frühjahrspipeline.

Ford Fiesta: Sportlichkeit und Fahrspaß bei beachtlicher Laufruhe

Erster Eindruck: Der Fahrspaß liegt dem Fiesta weiter im Blut! Die „ST-Line“ zeigt sich mit sportlich-knackigem Fahrwerk, den Komfort betonen „Vignale“ und „Titanium“. Bei allen Versionen sind Lenkung, Schaltwege und Bremsen rundweg dynamisch-flott ausgelegt. Den Dreizylinder-Turbobenziner fahren wir in der 140-PS-Variante, den 1,5-Liter-Diesel mit 120 PS. Vor allem der Diesel zeigt sich äußerst ruhig und kräftig. Und selbst die knurrige „ST-Line“ ist auch im High-End-Bereich noch brauchbar ruhig. Beachtlich: kaum Windgeräusch. Auf der malerisch luxusleeren Landstraße rund um Valladolid brauchten wir nur etwas über vier Liter für den Diesel und ca. sechs für den Dreizylinder-Benziner.

Technische Helfer en masse

Hier wurde aufgeräumt! Das Cockpit ist viel übersichtlicher und verfügt jetzt über ein großes zentrales Display.

Weiter geht’s. Ford bietet Technik satt fürs Geld. Jede Menge Zusatzaugen assistieren dem Fiestafahrer: zwei Kameras, drei Radar- und zwölf Ultraschall-Sensoren! Wer will, kann auch noch zusätzlich Tempomat, Fahrspurassistenten, Fernlicht- oder Totwinkelhelferlein ordern. Der Parkassistent hat jetzt eine zusätzliche Notbremsfunktion, den „Pre-Collision-Assist“: Er erkennt Fußgänger sogar bei Nacht. Für einen Kleinwagen ist das eine beachtliche Assistenzbreitseite! Apropos breit: Ein Manko ist der Platz. Denn trotz all des gelungenen Upgradings in Design, Style, Technik und Interior bleibt der Fiesta hier ein Kleiner –und hinter der Konkurrenz (zum Beispiel Seats Ibiza) zurück. Im Fonds bleibt’s für Passagiere weiter knapp ums Knie.

Fazit

Ford setzt den Fiesta  qualitativ und technisch eine Etage höher. Mehr Ausstattung, viel Assistenz und nach wie vor Top-Motorisierungen und leistungsstarke Fahrwerke können überzeugen. Kleines patriotisches Verkaufsargument zum Schluss: Der Fiesta ist der einzige Kleinwagen, der komplett in Deutschland (Köln-Niehl) produziert wird. Allerdings sind wir rein platzmäßig nach wie vor im Kleinwagensegment und auch die Preis-Range um die 17.000 Euro für eine vernünftige Ausstattung mag dem einen oder anderen ein Sprung zu weit sein. So richtig Party- und Feierlaune kommt wohl eher auf, wenn man jetzt noch schnell die letzten „alten“ Fiestas zum Schnäppchenausverkaufspreis beim Händler abräumt, olé …

Oliver Menner

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