Frecher Japaner

- Unauffällig, ein bisserl bieder, dafür praktisch - so kennen wir den Suzuki Swift seit vielen Jahren. Doch nun kommt der neue Swift. Er wurde von Japanern und Europäern gemeinsam entwickelt, wird in Ungarn gebaut und steht nun als Drei- und Fünftürer bei den deutschen Händlern. Mit dem alten Swift hat der neue Kompakt-Japaner kaum mehr eine Schraube gemeinsam.

Kurzer Vorderwagen und eine große Fahrgastzelle sorgen für viel Platz im Innenraum. Mit gut 3,70 Metern Länge ist der aktuelle Swift zwar sechs Zentimeter kürzer als sein Vorgänger, doch er ist dafür zehn Zentimeter breiter (1,69 m) und 15 Zentimeter höher (1,50 m). Der Radstand wuchs auf 2,39 Meter, das garantiert ausreichend Platz für vier Personen und gute Straßenlage. <BR><BR>Das Gepäckvolumen von 213 Litern kann durch variable Sitze noch vergrößert werden. Zur Sicherheitsausstattung gehören Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer samt Front-, Seiten- und Kopfairbags. Außerdem ABS, elektronische Bremskraftverteilung sowie Servolenkung. Angetrieben wird der Japan-Mini zum Verkaufsstart von einem Benziner mit 1328 ccm Hubraum und 92 PS (68 kW). Das reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Es ist zwar kein ausgesprochen dynamisches Aggregat, reicht aber als Einstiegsversion. <BR><BR>Ab Herbst gibt es einen 1,5- Liter-Benziner mit 102 PS (75 kW) und Anfang 2006 folgt dann noch ein 70 PS (51 kW) starker 1,3-Liter-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung. Alle drei Motoren erfüllen die Euro-4- Abgasnorm. Beim Swift kann man unter drei Ausstattungslinien wählen. Sie bieten fast alles, was ein Auto haben kann, von Alufelgen bis Klimaanlage und vom Navi bis zum schlüssellosen Öffnungssystem. Zu Preisen ab 10 990 Euro für die dreitürige Basisversion 1.3 Club. Wenn dann noch das angekündigte Swift Cabrio kommt, wird der kleine Japaner zum echten Spaßgerät. 

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