Frühstart für den Fabia

- Die Tschechen machen weiter mobil: Nachdem sich bislang weltweit mehr als 1,5 Millionen Kunden für den kleinen Skoda Fabia entschieden haben, kommt nun die zweite Generation im Frühjahr auf den Markt. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Mini zwar nur um 22 Millimeter in der Länge gewachsen, will aber mit seinen Maßen von knapp vier Meter Länge, 1,64 Meter Breite und 1, 50 Meter Höhe neue Maßstäbe in seiner Klasse setzen.

Die Tschechen versprechen dabei ein Plus an Platz für Passagiere, aber auch mehr Volumen im Kofferraum. So ist das Volumen um 40 auf 300 Liter gestiegen. Bei umgeklappten Rücksitzen übertrifft der neue Fronttriebler mit 1163 Liter den Vorgänger sogar um 147 Liter. Für mehr Komfort sollen unter anderem eine elektronisch geregelte Klimaanlage oder Audiosysteme mit der Anschlussmöglichkeit für MP3-Player oder iPod sowie die Vorbereitung für den Anschluss von GSM-Telefonen mit Bluetooth-Funktion sorgen. Die Sicherheitsausstattung in der Basisversion umfasst bisher nur Fahr- und Beifahrer-Airbags sowie Seiten- Airbags vorn, ist aber nun um ein Kopf-Airbag vorn und hinten erweitert worden.

Insgesamt sieben Motoren stehen für den kleinen Tschechen zur Auswahl. Die Palette umfasst vier Benzin- und drei Dieselaggregate mit Hubräumen zwischen 1,2 und 1,9 Liter sowie einer Leistung von 60 bis 105 PS. Die Motoren sind serienmäßig mit einem Fünfgangschaltgetriebe kombiniert, lediglich der 1,6- Liter-Benziner mit 105 PS ist mit einer Sechsgangautomatik zu haben. Für den 1,4 Liter TDI mit 80 PS und den 1,9 Liter TDI mit 105 PS werden optional Rußpartikelfilter angeboten.

Weltpremiere feiert der neue Fabia im März auf dem Genfer Automobilsalon (8. - 18. März). Die Preise sind bislang noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 11 150 Euro starten. Wegen der großen Nachfrage produzieren die Tschechen die Modelle Fabia Combi und Stufenheck der ersten Generation vorerst weiter.

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