Fit fürs Abenteuer

Freelander: - Trotz aller Umweltkritik sind die hochbeinigen Offroader nach wie vor sehr begehrt. An diesem Boom möchte auch Land Rover mehr als bisher mitverdienen und hat deshalb den kleineren Freelander neu aufgelegt. Mit dem Ziel: Mehr Fahrkomfort und verbesserte Geländetauglichkeit.

Die zweite Modellgeneration des 1997 erstmals vorgestellten Kompakt-SUV punktet dabei mit klarem Design, hochwertiger Ausstattung und zahlreichen technischen Details. Zwei Motoren und vier Ausstattungslinien stehen zur Wahl, der Preis beginnt bei 30 900 Euro.

Um fünf Zentimeter länger geworden, bietet er ausreichend Platz im Innenraum; das Gepäckabteil wuchs mit 755 Liter Volumen um mehr als ein Drittel. Das qualitativ hochwertig verarbeitete Cockpit macht deutlich, dass die Briten in der Premium- Klasse fischen wollen und hier gegen den BMW X3 antreten.

Beim Antrieb kann man zwischen einem 2,2-l-Turbodiesel mit Rußpartikelfilter und einem 3,2-l-Benziner wählen. Beide Motoren werden mit einem permanenten Allradantrieb mit Haldex- Hinterachs-Differenzial kombiniert. Das sparsamere Aggregat ist der Diesel mit 160 PS, dessen max. Drehmoment von 400 Nm bei 2000 U/min bereitsteht. Für die Kraftübertragung stehen ein Schaltgetriebe und eine Automatik mit jeweils sechs Gängen zur Verfügung.

Der geräuscharme und laufruhige Vierzylinder, der als Volumenmodell rund 80 Prozent der Verkäufe ausmachen soll, bringt den 1900 kg schweren Offroader auf maximal 181 km/h. Mit Automatik beschleunigt der Selbstzünder ohne merkliche Schaltpausen von null auf 100 km/h in 11,2 sek. Der Verbrauch liegt im Schnitt bei 8,5 Liter Diesel auf 100 km. Der Benziner schafft 200 km/h Spitze und beschleunigt in 8,9 sek. auf Tempo 100.

Der Reihensechszylinder von Volvo mit 233 PS ist nur mit einem Automatikgetriebe kombinierbar und erreicht ein max. Drehmoment von 317 Nm bei 3200 U/min. Der Verbrauch liegt bei 11,2 Liter Super auf 100 km. Das Fahrwerk ist komfortabel ausgelegt, mit einer guten Federung ausgestattet und läßt sich auf Asphalt komfortabel und zügig bewegen. Der Allrader wird in den vier Ausstattungslinien "E", "S", "SE" und "HSE" angeboten.

Im Einstiegsmodell sind serienmäßig Klima- und Alarmanlage, CD-Player und Leichtmetallfelgen enthalten. Das Sicherheitspaket umfasst neben sieben Airbags, Stabilitäts- und Traktionskontrolle, Bergabfahrhilfe und Bremsassistent auch die neu entwickelte Wankneigungskontrolle RSC und die Kurvenbremskontrolle CBC. Das famose "Terrain Response"- System, das mit vier verschiedenen Programmen das Fahrverhalten im Gelände optimiert, gibt’s aber erst ab der nächst höheren Ausstattungslinie "S". Diese kostet für den Diesel 34300 und für den Benziner 38800 Euro.

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