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Radweg.

Unfallrisiko

Geisterradlern droht jetzt ein Bußgeld 

Fahrradfahren auf dem falschen Radweg ist brandgefährlich. Trotzdem kamen Geisterradler ohne Bußgeld davon. Vor Jahren wurde eine Regelung versehentlich gestrichen. Nun gibt es sie wieder.

Fahrradfahrer, die den Radweg auf der falschen Straßenseite nutzen, müssen künftig wieder mit einem Bußgeld von bis zu 35 Euro rechnen. Das Bundesverkehrsministerium bestätigte am Freitag einen Bericht der „Saarbrücker Zeitung“. Eine entsprechende Regelung sei im Jahr 2009 versehentlich gestrichen und jetzt wieder eingeführt worden.

Auf der falschen Seite unterwegs: bis 35 Euro Strafe

Konkret geht es um Fälle, in dem Radfahrer den Radweg auf der linken Straßenseite benutzen, obwohl in ihrer Fahrtrichtung - rechts der Fahrbahn - ebenfalls ein sogenannter nicht benutzungspflichtiger Radweg zur Verfügung steht. Dieser Tatbestand war seit fünf Jahren nicht mehr geregelt. Jetzt droht wieder ein Bußgeld von mindestens 20 Euro, das im Fall einer Sachbeschädigung auf 35 Euro ansteigen kann.

Die überarbeitete Verordnung wurde bereits in der vergangenen Woche vom Bundesrat beschlossen und das Verkehrsministerium erhob keine Einwände dagegen. In der Drucksache der Länderkammer heißt es zur Begründung: „Das Befahren von Radwegen in nicht zulässiger Richtung ist ein oft vorkommendes Fehlverhalten mit hohem Unfallrisiko und Gefahrenpotenzial.“ Nicht benutzungspflichtige Radwege sind meist in Städten eng an der Fahrbahn angelegt und haben kein blaues Schild.

Bußgeld-Katalog: Das kosten Radl-Sünden

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dpa

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