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Saab mit dem Phönix aus der Asche

Genf 2011: Saab mit Phönix aus der Asche

Der Phönix ist ein faszinierendes Fabelwesen. Ein mythischer Vogel der verbrennt, um aus der Asche wieder neu zu erstehen. Saab präsentiert auf dem Genfer Autosalon seinen Phönix.

Saab Phönix Prototyp

Der 2+2-Sitzer zeigt mögliche Design- und Technologieentwicklungen der Marke auf. Ein 200 PS (147 kW) starker 1,6-Liter-Benziner und ein Elektromotor als Heckantrieb mit 25 kW / 34 PS bilden das Allradsystem eXWD mit verschiedenen Fahr-Modi.

Computersimulationen ergaben einen Durchschnittsverbrauch des besonders windschlüpfrigen Fahrzeugs von 5,0 Litern auf 100 Kilometer. Mit seiner kombinierten Antriebsleistung von 172 kW / 234 PS beschleunigt der Saab Phoenix in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h.

Die nach oben schwingenden Flügeltüren

Die aerodynamischen Winglets am Dach sind nach dem Vorbild der Tragflächenenden bei Flugzeugen gestaltet worden. Sie lenken turbulente Luftströmungen zum Heck, verbessern die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und verringern den Heckauftrieb. Die nach oben schwingenden Flügeltüren werden über per Fernbedienung oder Touchpad geöffnet und erlauben den komfortablen Zugang zur niedrigen Kabine. Es gibt keine sichtbaren Türgriffe oder Außenspiegel. Letztere werden durch Miniaturkameras ersetzt.

Genfer Salon  2011: Der Autofrühling

Genf 2011: Der Autofrühling

Glasdach und Heckscheibe gehen als lineares Element in das Heck des Fahrzeugs über und erinnern an den ersten Saab-Prototyp. Das fast senkrecht scharf abgeschnittene Kammheck ist eine Reminiszenz an das Coupé Sonett II von 1966, die Gestaltung der Motorhaube wiederum erinnert an den Klassiker Saab 900.

Saab Phönix Prototyp

Eine separate, nach vorn gezogene und um 45 Grad zum Fahrer geneigte Einheit nimmt das neue Infotainment- und Kommunikationssystem Iqon von Saab mit 8-Zoll-Touchscreen auf. Es baut dem Google-Betriebssystem Android auf. Die Verbindung mit dem Internet erfolgt automatisch über ein Modem, wenn die Zündung eingeschaltet wird.

(ampnet/jri)

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