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General Motors machen Materialprobleme zu schaffen

Materialprobleme

GM ruft 1,5 Millionen Autos zurück

Washington - US-Autohersteller General Motors (GM) muss mehr als 1,5 Millionen Autos auf dem Heimatmarkt in die Werkstätten rufen. Der Grund sind diverse Materialprobleme bei Airbag, Bremsen und Co.

Betroffen seien Wagen aus den Jahren 2008 bis 2014, teilte GM am Montag mit. Bei den Fahrzeugen seien unterschiedliche Materialprobleme aufgetreten: So können bei Geländewagen der Marken Chevrolet, GMC, Buick und Saturn die Airbags wegen einer fehlerhaften Verkabelung ausfallen; bei Cadillac-Limousinen besteht wegen Problemen mit den Bremsen das Risiko eines Feuers im Motorraum; Kleinbusse der Marke Chevrolet und GMC schließlich erfüllen nicht die behördlichen Vorgaben für den Schutz unangeschnallter Beifahrer.

GM betonte, dass die Rückrufe nichts mit den Problemen mit der Zündung zu tun hätten, wegen der bereits im vergangenen Monat 1,6 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten geholt werden mussten. Bei den betroffenen Modellen der Marken Saturn, Pontiac und Chevrolet aus den Jahren 2003 bis 2007 kann der Zündschlüssel während der Fahrt in die Aus-Position zurückspringen und so neben dem Motor auch die Elektronik der Fahrzeuge ausschalten. Laut General Motors könnte dieser Defekt für 31 Unfälle mit zwölf Todesfällen verantwortlich gewesen sein.

Der Autokonzern hatte in der vergangenen Woche einräumen müssen, früher als bekannt von den fehlerhaften Zündschlössern gewusst zu haben. Der Konzern war bereits 2001 bei der Entwicklung eines Modells der Marke Saturn auf das Problem aufmerksam geworden. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA prüft derzeit, ob der Autobauer mit der Rückrufaktion zu lange wartete. Dem Konzern drohen Bußgelder und Schadenersatzforderungen. GM teilte am Montag mit, wegen der Probleme mit den Zündschlössern 300 Millionen Dollar (216 Millionen Euro) zurückgestellt zu haben.

afp

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