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Grünen-OB Boris Palmer will Anwohnerparken für SUV zwölfmal teurer machen

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Von: Jasmin Pospiech

Oberbürgermeister Boris Palmer vor dem Radexpress am Tübinger Bahnhof. (Symbolbild)
Mehr Fahrräder, weniger SUV: Mit höheren Gebühren will Boris Palmer Autos den Kampf ansagen. (Symbolbild) © Eibner/Imago

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer sorgt erneut für Schlagzeilen: Anwohner mit SUVs geraten in sein Visier und sollen fürs Parken in der Innenstadt mächtig blechen.

Tübingen – Die Grünen haben schon länger angekündigt, dass ihnen die mit Autos überfüllten Innenstädte ein Dorn im Auge sind. Und nun will einer unter ihnen den ersten Vorstoß wagen – und zwar niemand Geringeres als Boris Palmer (49). Tübingens grüner Oberbürgermeister gilt als umstritten, erst kürzlich haben die Grünen in Baden-Württemberg auf dem Landesparteitag darüber abgestimmt, ihn aufgrund angeblicher rassistischer Äußerungen aus der Partei auszuschließen. Die Mehrheit stimmte dafür. Ob der 49-Jährige nun Parteifreunde mit seiner neuen Offensive gnädig stimmen will? Wenn ja, dann bekommen es vor allem SUV- und Minivan-Fahrer böse ab.

Wie Tübingens Oberbürgermeister jetzt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärt, will er das Parken für Anwohner in der Kernstadt bedeutend teurer machen. Große Autos sollen dann zwölfmal mehr blechen als bisher. Während es aktuell noch 30 Euro für SUVs sind, könnte sich das bald auf 360 (!) Euro pro Jahr steigern, 180 Euro dagegen für Minivans und Mittelklassewagen. „Ich sehe uns da als Vorreiter“, tönt Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) im Gespräch mit der dpa. Das Anheben von Gebühren für Anwohner in Tübingens Innenstadt diene dem Klimaschutz. Die komplette Geschichte lesen Sie auf 24auto.de. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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