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Handy am Steuer ist ein absolutes Tabu.

Handy im Auto - so entscheiden die Gerichte

Berlin - In Deutschland riskieren Hand-Sünder 40 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Trotz Tabu gibt es immer wieder Streitfälle vor Gericht. Denn manches ist nämlich erlaubt.

Grundsätzlich ist es jedem klar: Wer beim Auto- oder Motorradfahren dennoch telefoniert, riskiert 40 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg. Fahrradfahrer zahlen 20 Euro.

“Fast jeden Monat findet sich eine neue Entscheidung zum Handyverbot“, sagt Volker Lempp vom Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart.

Handy am Steuer - so urteilen die Gerichte

Handyverbot am Steuer - so urteilen die Gerichte

Das ist kein Wunder, denn laut einer Umfrage sehen die Deutschen das Telefonieren am Steuer locker: Eine Studie der Dekra in Stuttgart ergab, dass 22 Prozent der Fahrer ohne Freisprecheinrichtung telefonieren. Dabei ist nicht nur das Telefonieren verboten, sondern schlicht jede Handynutzung ohne Freisprechanlage.

Bußgeld in Europa

Handy-Bußgeld in Europa

Im Zweifelsfall glaube der Richter immer der Polizei, sagt Elsner. “Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnt nicht.“ Ganz ausweglos ist er aber nicht. So hob das OLG Karlsruhe die Geldbuße gegen eine Frau auf, da die Angaben des Polizisten “zu vage“ gewesen seien (Az.: 1 Ss 135/08). Einen Einspruch sollte laut Lempp aber nur riskieren, “wer eine Rechtsschutzversicherung hat“.

dpa

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