Die heißen Renner sind auf der IAA das Salz in der Suppe

- Ihre Motoren leisten 350 bis 1001 PS, und die Karosserien wirken selbst im Stand ungeheuer schnell: Die Sportwagen gehörten zu den großen Stars auf der an diesem Sonntag zu Ende gehenden IAA in Frankfurt. Selten zuvor waren auf der Automesse so viele sportliche Premieren und Studien zu sehen. Ob Audi oder Aston Martin, Bugatti, Mercedes-Benz oder auch Ford - viele Firmen zeigen ihre neuen Ideen für das Fahren mit reichlich PS.

<P>Eine der am meisten Aufsehen erregenden Neuheiten ist die Studie Le Mans quattro, mit der Audi auch an die drei Siege in Serie im Rennklassiker "24 Stunden von Le Mans" erinnert. Für einen Vortrieb wie im Rennwagen sorgt ein 5,0-l-V10-Biturbomotor mit 610 PS. Der FSI-Benzindirekteinspritzer beschleunigt den Renner in nur 3,7 sek. auf Tempo 100. Bei 250 km/h regelt die Elektronik ab, rein rechnerisch wäre aber eine Höchstgeschwindigkeit um die 350 Sachen drin.<BR><BR>Zwar waren die Formen des neuen Mercedes SLR von zwei Studien her schon lange bekannt, doch als Serienversion feiert er seine Weltpremiere nun auf der IAA. Zu den Händlern kommt der Supersportler zum Jahreswechsel - zu Preisen ab 435 000 Euro. Der 600 PS starke Motor katapultiert den Zweisitzer auf bis zu 330 km/h.<BR><BR>Dass solche Motorleistungen noch längst nicht die Spitze des Möglichen sind, zeigt eine Halle weiter Bugatti. Die VW-Tochter hält entgegen aller Gerüchte an der geplanten Motorleistung für ihren Supersportler Veyron 16.4 fest. Laut Bugatti kommt der Zweisitzer Anfang April 2004 in einer auf 300 Exemplare begrenzten Kleinserie mit einem 1001 PS starken W16-Leichtmetallmotor auf den Markt. Die Höchstgeschwindigkeit dieser Rakete: Unglaubliche 406 km/h.<BR><BR>Weniger auf absolute Höchstleistungen als auf Erinnerungen an die ruhmreiche Vergangenheit kommt es Ford an. Die Studie Visos will hier die Formensprache von Klassikern wie dem Capri aufgreifen und zugleich ein Ausblick in die Zukunft sein. Der Viersitzer mit coupé´hafter Silhouette wird von einem 350 PS starken 3,0-l-Sechszylinder mit Biturboaufladung angetrieben. Ein besonderes Extra ist der "Sport Mode": Auf Knopfdruck fahren ein Frontspoiler, ein Heckdiffusor und ein Heckspoiler aus.<BR><BR>An die guten alten Zeiten hat auch Aston Martin beim Design des neuen DB9 gedacht. Dessen Formen sollen an Aston-Klassiker wie die Modelle DB4 und DB5 erinnern. Von heute sind dagegen die Motorleistungen: Das V12-Aggregat leistet 450 PS und beschleunigt den DB9 in 4,9 sek. auf Tempo 100.<BR><BR>Sportlichkeit und Luxus verbinden will Maserati mit dem neuen Quattroporte - das Auto soll schließlich weniger einem Porsche 911 als einem Mercedes der S-Klasse Konkurrenz machen. Entsprechend der deutschen Übersetzung des Namens hat der Quattroporte vier Türen. Für standesgemäße Fahrleistungen sorgt ein Achtzylinder-Motor mit 400 PS, was für eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h reichen dürfte.<BR><BR>Für alle schließlich, die Sportwagen ohnehin am liebsten auf der Rennstrecke sehen, präsentiert Ferrari auf der IAA den 575 GTC. Dabei handelt es sich um eine leistungsgesteigerte Version des 575M Maranello. Gedacht ist der 600 PS starke Sportler aber vor allem für den Einsatz in privaten Rennteamsosw.</P>

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