+
Honda CR-V: Knackigere Optik: Der Kühlergrill ist neu geformt, die Leuchten sind schmaler.

Erfolgstyp

Honda CR-V: Frischekur für den Erfolgstyp

Seit 1997 hat Honda 7,2 Millionen CR-V verkauft: Für die Japaner ist es damit das meistverkaufte SUV der Welt. Zum neuen Modelljahr bekam der Tiguan-Konkurrent jetzt ein umfassendes Facelift verpasst:

Es umfasst eine knackigere Optik und – noch wichtiger – einen neuen 160 PS-Turbodiesel, ein neues Automatikgetriebe mit neun Stufen sowie eine vorausschauende Geschwindigkeitsregelung. Wir haben den überarbeiteten CR-V schon getestet.

Die neue Optik vom Honda CR-V

Beginnen wir mit der Optik: Die etwas biedere Front des CR-V erhielt mit dem neuem Kühlergrill und schmaleren Scheinwerfern ein sportlicheres Antlitz. Am Heck leuchten jetzt neue LEDs. Im Inneren bleibt der 4,6 Meter lange und 1,7 Meter hohe Japaner ein Raumwunder: Kopf- und Beinfreiheit sind beachtlich. Wünschenswert wäre nur noch eine verschiebbare Rückbank. Die wohlgeformten, bequemen Sitze sind langstreckentauglich und das Kofferaumvolumen gehört mit 589 Litern zur Klassenspitze. Mit nur einem Hebelzug lassen sich vom Kofferraum aus die Rücksitze zusammenklappen und der Stauraum auf 1669 Liter vergrößern. Störend hingegen sind die vielen Knöpfe und Schalter auf dem Sportlenkrad und der unteren Armaturentafel – manche befinden sich sogar unterhalb des linken Knies des Fahrers.

Neu im Honda CVR-V ist das Connect-Infotainmentsystem auf Android-Basis: Mit dem Sieben-Zoll-Touchscreen ist es leicht bedienbar, wobei die Navi-Kommandos manchmal etwas spät ertönen. Zudem lassen sich per Mirror-Link Inhalte des eigenen Smartphones auf dem Display spiegeln und bedienen.

Innen lässt’s sich gut verreisen, den Fahrer stören bisweilen die vielen Knöpfe.

Neben den herkömmlichen Sicherheitsassistenten präsentiert Honda im CR-V eine Weltneuheit – die intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelung iACC. Mittels Radar und Kamera kann das System schneller als bisher vor vorausfahrenden Fahrzeugen warnen, die plötzlich auf die eigene Fahrspur einscheren wollen (wir berichteten).

Das Fahrwerk im neuen CR-V wurde überarbeitet, die Lenkung ist direkter. Der 160 PS starke, neue Downsize-Diesel (statt 2,2 Liter Hubraum nur 1,6) , der nur als Allrad zu haben ist, bereitet vor allem zusammen mit der neuen Neun-Stufen-Automatik Fahrspaß. Den versprochenen Verbrauch von 4,9 Litern übertrafen wir bei einer Testfahrt allerdings. Unser Ergebnis: 7,8 l/100 km.

Der neue SUV kommt am 21. März in den Handel. Die Preise beginnen bei 23 490 Euro für den Basis-Benziner mit 155 PS und 32.590 Euro für den neuen 160-PS-Diesel.

Das ist der neue Honda CR-V

Das ist der neue Honda CR-V

Uwe Fajga

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Studie auf der IAA: Borgward elektrisiert die Isabella
Alter Name, Zukunftstechnik: Borgward hat eine Isabella als Konzeptstudie auf die Räder gestellt, die elektrisch fährt und die Insassen mit Hologramm-Anzeigen im …
Neue Studie auf der IAA: Borgward elektrisiert die Isabella
200 Euro und Fahrverbot: Handy-Verbot am Steuer wird verschärft
Abschreckendere Strafen für Autofahrer: Das Handy am Steuer kostet künftig bis zu 200 Euro plus Fahrverbot. Und es kommt noch mehr:
200 Euro und Fahrverbot: Handy-Verbot am Steuer wird verschärft
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Manche Autofahrer mögen es sehr schnell und veranstalten illegale Rennen. Ein neues Gesetz soll solche Temposünder das Fürchten lernen. Denn es drohen nicht nur …
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i
Im Automobilbereich entlockt das Stichwort "Connectivity" kaum mehr als ein müdes Lächeln. Bei den motorisierten Zweirädern ist nun Kymco mit dem neuen AK 550i am Start, …
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i

Kommentare