+
Nippon-Neuauflage mit Elektro-Trio: Beim Honda NSX kommen drei elektrische Hilfstriebwerke zum Einsatz. Foto: Honda

Honda NSX kommt ab September für 180 000 Euro in den Handel

Das Warten hat ein Ende: Über zehn Jahre nach dem Aus für den NSX bringt Honda jetzt eine Hybrid-Neuauflage des Supersportwagens aus den 1990ern an den Start.

Palm Springs (dpa/tmn) - Mit dem NSX startet Honda über zehn Jahre nach der Einstellung eine Neuauflage des Sportcoupés. Mit V6-Benziner und drei Elektromotoren kommt der Sportler in Deutschland im September in den Handel. Er soll 180 000 Euro kosten, teile der japanische Hersteller mit.

War der erste NSX ein technologischer Wegbereiter unter anderem für den Leichtbau und hat sich vieler Errungenschaften aus dem Flugzeugbau und der Formel 1 bedient, will der neue Sportwagen vor allem mit seinem Antrieb punkten. Denn wo andere Hybrid-Modelle höchstens zwei E-Motoren haben, kommen bei dem Zweisitzer drei Hilfstriebwerke zum Einsatz: Eines ist direkt mit dem 3,5 Liter großen und 373 kW/507 PS starken Benziner verbunden und füllt mit seinen 35 kW/48 PS das Turboloch.

Die beiden anderen E-Motoren leisten je 25 kW/37 PS und wirken jeweils auf ein Vorderrad. Weil sie individuell angesteuert werden und sogar entgegen der Fahrtrichtung arbeiten können, fährt der NSX schärfer und schneller um die Kurven als jeder andere Sportwagen seiner Leistungsklasse, sagt Projektleiter Ted Klaus.

Aber auch auf der Geraden macht der NSX gehörig Tempo: Mit einer Launchcontrol für den perfekten Kavalierstart beschleunigt er dem Hersteller zufolge in weniger als drei Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h. Zwar kann der NSX mit den E-Motoren auch ein paar Kilometer rein elektrisch fahren. Doch Effizienz war nicht das bestimmende Thema, räumt Klaus ein und beziffert den Verbrauch mit 10,4 Litern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 246 g/km.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vorsicht: Diese Autos haben die meisten Pannen
Die wenigsten Probleme haben BMW-Fahrer. Dafür müssen Hyundai-Besitzer am häufigsten den ADAC rufen. Die meisten Pannen verursacht ein bestimmtes Bauteil.
Vorsicht: Diese Autos haben die meisten Pannen
Continental testet auf der Autobahn autonomes Fahren
Noch ist es Zukunftsmusik, die Serienreife weit weg. Aber irgendwann wird es wahr - dann plaudern wir, lesen oder schauen Videos während der Fahrt im Roboterauto.
Continental testet auf der Autobahn autonomes Fahren
So tönen Sie Autoscheiben ohne Folie
Sie wollen nicht umständlich mit Folien hantieren, um Ihre Scheiben zu tönen? Wir zeigen Ihnen eine Alternative – ganz ohne Folien.
So tönen Sie Autoscheiben ohne Folie
Mehr Zeit einplanen: ADAC warnt vor langem Stauwochenende
Schönes Wetter und verlängertes Wochenende: Bis zum 1. Mai kann es deutschlandweit wieder zu langen Staus kommen. Diese Strecken sind besonders betroffen.
Mehr Zeit einplanen: ADAC warnt vor langem Stauwochenende

Kommentare