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Honda spendiert Civic und C-RV (Foto) neue Diesel und eine intelligente Geschwindigkeitsregelung.

160 PS Diesel

Honda rüstet seine Bestseller auf

Honda gibt weiter Gas: Sowohl das SUV-Zugpferd CR-V als auch der sportliche Civic sind ab sofort mit stärkeren Dieselantrieben und mit einer Neun-Gang-Automatik zu haben.

Honda gibt weiter Gas: Sowohl das SUV-Zugpferd CR-V als auch der sportliche Civic sind ab sofort mit stärkeren Dieselantrieben und mit einer Neun-Gang-Automatik zu haben. Dazu gibt’s ein neues technisches Highlight: Ein intelligenter Abstandstempomat „ahnt“, wenn ein vorausfahrendes Auto in die eigene Spur wechseln will. Wir haben die Motoren und das Sicherheitssystem getestet.

Der neu entwickelte 1,6-Liter-Biturbo-Diesel mit 160 PS löst den betagten 2,2-Liter-Diesel mit 150 PS ab. Er ist für den im Frühjahr aktualisierten Honda CR-V mit Allrad erhältlich. Das Aggregat hat ein maximales Drehmoment von 350 Nm und legt sich vom Start weg gleichmäßig kräftig ins Zeug. Der CR-V sprintet damit in 9,4 Sekunden von null auf 100 km/h.

Auffällig ist die Laufruhe des neuen Antriebs. Zudem ist das Fahrwerk jetzt für eine agilere Gangart abgestimmt – selbst gröbere Bodenwellen werden bravourös kompensiert und der CR-V lässt auch in schnellen Kurven kaum eine Neigung zu. Die gestraffte Lenkung in beiden Hondas reagiert jetzt präzise und direkt und gestattet auch bei höherem Tempo ein ruhiges Fahren.

Honda CR-V Dieselmotor für den 1,7 Tonner

Im 1,7 Tonnen schweren CR-V soll sich der neue Diesel mit Sechsgang-Schaltung im Schnitt mit nur 4,9 Litern begnügen, in Kombination mit der übrigens gut abgestimmten Neun-Gang-Automatik soll er es auf rund 5,1 Liter bringen. Bei unserem Test stand am Ende jeweils eine akzeptable Sieben auf dem Bordcomputer. Mit dem rund 300 kg leichteren Civic blieben wir knapp unter sechs Litern.

Neues technisches Highlight ist die weltweit offenbar einzigartige intelligente Geschwindigkeitsregelung i-ACC: Das System kontrolliert mittels Kamera und Radar permanent den Verkehr und kann durch einen Algorithmus die Wahrscheinlichkeit des Einscherens anderer Fahrzeuge auf die eigene Fahrspur bis zu fünf Sekunden vorhersagen. Fädelt ein Fahrzeug von der Nebenspur zu dicht vor dem Honda ein, verringert der neue Sicherheitshelfer automatisch das Tempo, um den Sicherheitsabstand zum Vordermann beizubehalten. Der gefährdete Fahrer wird zunächst akustisch und später optisch durch ein Symbol auf dem Display gewarnt. Im Notfall bremst das System den Honda stärker ab.

Der Honda Civic Tourer

Uwe Fajga

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