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Die VR6 Classic ist eine von zwei Modellvarianten, mit denen sich der Hersteller Horex auf der Motorradmesse Intermot in Köln zeigt. 

Basisstruktur bleibt erhalten

Horex zeigt Heritage-Varianten seiner Modelle

Die Glanzzeit des deutschen Motorrad-Herstellers Horex lag in den 1950er Jahren. Nach einem Neustart im vergangenen Jahr produzierte das Unternehmen nun zwei neue Maschinen, die viele Details der alten Modelle übernahmen.

Die im vergangenem Jahr unter neuer Führung reanimierte deutsche Marke Horex erweitert ihr Programm um zwei Modellvarianten. Das hat der Hersteller auf der Intermot in Köln mitgeteilt (Publikumstage 6. bis 9. Oktober).

Der Zweisitzer VR6 Classic und der Einsitzer VR6 Café Racer sind nun auch als Modell der Heritage-Line (HL) erhältlich. Im Mittelpunkt steht dabei laut Hersteller ein Farbkonzept, das auf klassische Horex-Modelle aus den 50er Jahren wie etwa die Regina zurückgeht.

So warten die HL-Modelle unter anderem auf mit Dreifarblackierungen, Speichenfelgen in Bicolor, Zierteilen aus Kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) und Öhlins-Gabeln. Die Basisstruktur und Motorisierung der Motorräder bleibt dabei unverändert.

CFK ist bei Horex generell das Material der Stunde. Denn beide Maschinen haben beispielsweise ein Rahmenheck und einen Steuerkopfrahmen aus CFK. Ihr 1218 ccm großer wassergekühlter Sechszylinder-Motor mit drei obenliegenden Nockenwellen produziert laut Hersteller 120 kW/163 PS und stemmt 138 Newtonmeter auf die Kurbelwelle. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsganggetriebe. Die VR6-Maschinen aus der Werksmanufaktur in Landsberg am Lech kosten ab 42 500 Euro (Classic HL) beziehungsweise 46.500 Euro (Café Racer HL).

dpa/tmn

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