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Die HUK-Coburg verweigert Kfz-Versicherten die Kündigung über aboalarm.

Kfz-Versicherung

HUK-Coburg stellt sich bei Kündigungen über aboalarm quer

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Die HUK-Coburg zeigt sich bei Kündigungen der Kfz-Versicherung über aboalarm störrisch: Eine fehlende Unterschrift ist der Grund für den Zwist.

Wer seine Kfz-Versicherung wechseln will, hat meistens bis zum 30. November Zeit seine alte zu kündigen. Viele Versicherte nutzen dafür ganz bequem das Online-Portal aboalaram, welches im Herbst Hochsaison hat. Doch die HUK-Coburg lehnt nun Kündigungen, die über aboalarm getätigt wurden, ab.

HUK-Coburg will Kündigungen über aboalarm nicht akzeptieren

Seit Anfang Dezember erhält der Kundensupport von aboalarm regelmäßig E-Mails von Kunden, die ihre Versicherung bei der HUK-Coburg nicht wirksam kündigen konnten. Der Versicherer hält die Anschreiben über aboalarm für nicht zulässig, weil eine Unterschrift zur Identifikation fehle.

Zwar verschickt aboalarm Kündigungen im Namen seiner Kunden, der Versicherungsnehmer ist aber klar als direkter Absender zu erkennen, der sich neben seinen persönlichen Daten unter anderem auch durch die Versicherungsnummer und sein Kennzeichen identifiziert. Das scheint der HUK-Coburg jedoch nicht auszureichen.

Erfahren Sie hier, ob Restwert- oder Kilometerleasing besser ist.

Kündigung ohne Unterschrift: Das ist die rechtliche Situation

Die individuellen Bedingungen, die bei Vertragsabschluss vereinbart wurden, können zwar von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich sein - jedoch gilt seit dem 01.10.2016 folgendes Recht: "In den AGBs darf für Kündigungen keine strengere Form als die Textform vereinbart werden. Der Textform ist bereits dann Genüge getan, wenn z. B. die Kündigung mittels E-Mail oder (Computer-)Fax erklärt wird. Eine eigenhändige Namensunterschrift ist bei der Textform also nicht notwendig. Eine strengere Form ist unwirksam", so Holger Loos, IT-Fachanwalt und Partneranwalt von aboalarm. Demnach ist die Behauptung der HUK-Coburg gesetzlich nicht richtig.

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aboalarm-Gründer will gegen HUK-Coburg vorgehen

"Das Verhalten der HUK-Coburg gegenüber unseren Kunden ist nicht akzeptabel", erklärt Bernd Storm van's Gravensande, CEO und Co-Gründer von aboalarm. "Hier wird auf der einen Seite unser Service unterwandert und auf der anderen Seite versucht, sich mit fadenscheinigen Begründungen aus der Pflicht gegenüber den Verbrauchern zu ziehen. Wir haben der HUK-Coburg alle an uns herangetragenen Fälle übermittelt und noch immer keine finale Antwort auf unsere Fragen erhalten. Wir behalten uns daher weitere rechtliche Schritte vor und haben unseren Kunden den Beistand unseres Rechtsexperten zugesichert. Wir werden nicht lockerlassen."

Lesen Sie hier, wie Sie eine Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse vermeiden können.

Von Franziska Kaindl

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