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Nach Autounfall: Hund bekommt 20.000 Euro Schadenersatz – dafür gibt’s das Geld

Ein Hund und sein Halter haben nach einem Autounfall 20.000 Euro Schadenersatz zugesprochen bekommen. So kam es zu dem ungewöhnlichen Gerichtsentscheid.

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Eine dreijährige Rhodesian-Ridgeback-Hündin wird von zwei Tierärztinnen untersucht. (Symbolbild)

Nach seiner Verletzung geht es dem Rhodesian Ridgeback mittlerweile wieder besser – Physiotherapie sei dank. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

München – Einem jungen Vierbeiner und seinem Herrchen werden nach einem Urteil des Landgerichts München I rund 20.000 Euro an Schadenersatz zuteil, die in eine spezielle Physiotherapie für Hunde geflossen sind. Nach eingehender Prüfung gelangte das Münchner Gericht zu der Auffassung, dem verletzten Tier und seinem geschädigten Halter habe die entsprechende Reha-Maßnahme in vollem Umfang zugestanden. Was sich zunächst kurios anhört, ist mittlerweile rechtskräftig (Aktenzeichen 20 O 5615/18).

Die zuständige Richterin vernahm Zeugen des Unfallhergangs und hörte darüber hinaus einen Gutachter, der beurteilen sollte, ob die geltend gemachten Behandlungskosten angemessen waren. Schließlich entschied die Richterin, der angeleinte Hund habe keine „typische Tiergefahr“ dargestellt – ein etwaiges Mitverschulden des Hundehalters sei daher ausgeschlossen. Aus diesem Grund müssen der Autofahrer und dessen Kfz-Haftpflichtversicherung zahlen – und auch für zukünftige Verletzungsfolgen des Rhodesian Ridgebacks aufkommen. Alle Details zum ungewöhnlichen 20.000-Euro-Schadenersatz für den Hund lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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