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Hyundai i20 Active: Unterfahrschutz, Dachrehling, 19 Zentimeter mehr Bodenfreiheit.

Hyundai i20 Active

Kleiner Hyundai macht auf groß

Der Hyundai i20 Active ist ein Kleinwagen im Offroad-Look. Seit Januar ist der Crossover aus Südkorea im Handel. Ob der Kleine hält, was er verspricht? 

Zum 25. Firmenjubiläum stellt Hyundai seinem großen, bulligen SUV Tucson und dem Santa Fe jetzt den SUV-ähnlichen Kleinwagen i20 Active zur Seite. Wir haben den hübschen Zwerg aus Südkorea, der ab 17.100 Euro zu haben ist, näher in Augenschein genommen:

Die Optik

Mit seinem Unterfahrschutz aus Kunststoff vorn und hinten, schwarzen Planken an den Kotflügeln, Seitenschwellern in Alu-Optik, dazu Dachreling und einer höheren Bodenfreiheit von 19 Zentimetern wirkt der Kleine wie ein Offroader. Trotzdem sind Ausfahrten abseits befestigter Straßen mit dem 4,07 kurzen und 1,53 Meter hohen i20 Active nur bedingt zu empfehlen.

Das Innere

Im Inneren überraschen das gute Raumgefühl und die Übersicht. Das Dreispeichenlenkrad sorgt für Sports­anmutung.

Raumgefühl und Übersicht überraschen uns durch ihre Großzügigkeit. Angenehm ist die erhöhte Sitzposition, wobei sich der Beifahrersitz nicht in der Höhe verstellen lässt. Sportlich das Dreispeichenlenkrad (beheizbar) mit übersichtlichen Bedienknöpfen. Das Platzangebot ist vorn wie hinten gut, die Kopffreiheit enorm – selbst 1,95-Meter-Menschen stoßen nicht an. Der Kofferraum fasst 326 bis 1042 Liter. Bei umgelegter 40:60-Rückbanklehne entsteht ein ebener Ladeboden. Allerdings ist die Ladekante ziemlich hoch für schweres Gepäck und Einkäufe.

Die Motoren

Neben dem bekannten 90-PS-Diesel und dem 1,4 Liter großen Vierzylinder-Benziner stehen ab sofort zwei neu entwickelte Dreizylinder-Turbo-Benziner mit 100 PS bzw. 120 PS sowie Fünf- oder Sechsgang-Hand­schaltung zur Verfügung. Die beiden von uns getesteten Dreizylinder-Aggregate präsentieren sich dank des maximalen Drehmoments von jetzt 172 Newtonmetern agil und durchzugsstark. Dazu sind beide überraschend laufruhig und arbeiten recht leise. Erst beim kräftigeren Tritt aufs Gaspedal werden die Dreizylinder hörbar. In 10,7 bzw. 10,2 Sekunden beschleunigen sie den 1165-Kilo-Zwerg von null auf 100 km/h, in der Spitze sind bis zu 188 oder 190 km/h möglich.

Der Spritverbrauch des neuen Hyundai-Minis hält sich im Rahmen: Die Normwerte von 5,1/100 km (120 PS) bzw. 4,5 bis 4,8 Liter bei der 100-PS-Version übertreffen wir laut Bordcomputer um jeweils zwei Liter.

Fazit

Unterm Strich ist der Kleine ein Großer: Der Hyundai i20 Active macht so richtig Spaß – in der Stadt und außerhalb –, auch wenn er wahrlich kein echter Offroader ist. 

Uwe Fajga

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