Die Japaner positionieren ihren neuen Accord künftig deutlich höher:

- Die siebte Auflage des Honda Accord feiert auf dem Pariser Automobilsalon Ende September ihre Weltpremiere; auf den deutschen Markt kommt die Mittelklasse-Limousine voraussichtlich im Januar 2003. Der Wagen wird zunächst ausschließlich als viertürige Stufenheck-Limousine angeboten, wobei der Kunde die Wahl zwischen einem 2,0-l-Benziner mit 155 PS und einem 190 PS starken 2,4-l-Aggregat hat. Bei Honda geht der Blick nach oben, der Wagen soll in Bezug auf die Mitbewerber deutlich höher positioniert werden als bisher.

<P>Das etwas betuliche Design ist einer recht dynamischen Linienführung gewichen: Markante Front mit Klarglasscheinwerfern - beim 2,4-Liter-Modell mit Xenonlampen - und großen Lufteinlässen unter dem Kunststoff-Stoßfänger, leicht ansteigende Gürtellinie, kräftig modelliertes Heck mit 459 Litern Kofferraumvolumen. Wie bei Mercedes-Benz befinden sich in den Außenspiegel-Gehäusen zusätzliche LED-Blinkleuchten. </P><P>Bei unverändertem Radstand von 2,67 m ist die Karosserie in der Länge um sieben Zentimeter auf 4,67 m und in der Höhe um zwei Zentimeter auf 1,45 m gewachsen. Daraus resultiert gegenüber dem bisherigen Modell ein leicht vergrößertes Platzangebot - insbesondere im Fond. Laut Honda wird der Wagen in puncto passiver Sicherheit - konkret: im Euro-NCAP-Test - in seiner Klasse einen Spitzenplatz einnehmen. Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie zusätzliche Kopfairbags sind mit an Bord. Zwar verfügen beide Motorvarianten über ABS, elektronische Bremskraftverteilung und Bremsassistent, eine ESP-Fahrdynamikregelung indessen gibt's nur in Verbindung mit dem 2,4-l-Triebwerk serienmäßig - ein bisserl inkonsequent, denn die Japaner wollen den Fronttriebler ja nicht mehr mit Autos wie Opel Vectra, Mazda 6 oder VW Passat messen, sondern sich an Premium-Autos wie den 3er BMW und die Mercedes C-Klasse orientieren.</P><P>Mit beiden Vierzylinder-Aggregaten erfüllt der neue Accord die ab 2005 geltende EU-Schadstoffnorm. Ein von Honda entwickelter 2,2-l-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung und einer Leistung von mehr als 140 PS soll ebenso wie der Kombi - eine Fließheck-Karosse wird es nicht geben - im Laufe des kommenden Jahres verfügbar sein.<BR>Die genauen Preise stehen noch nicht fest, jedoch wird der Neue aufgrund der verbesserten Technik und der erweiterten Ausstattung teurer sein als die jetzt auslaufende Modellreihe.</P><P>Zwar sind die endgültigen Ausstattungspakete noch nicht geschnürt, jedoch ist klar, dass alle Modellvarianten künftig eine Zweizonen-Klimaautomatik und eine Audioanlage mit CD-Spieler und Bedientasten im Lenkrad haben werden. Bei den Top-Versionen werden auch Regensensor, eine auf DVD basierende Navigation und CD-Wechsler zum Serienumfang zählen.</P>

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