+
Der Dreck muss weg: Das sagen sich nicht alle Autofahrer. Foto: Silvia Marks

Jeder Dritte wäscht sein Auto nur alle paar Monate

Die Deutschen, ein Volk von Autowasch-Fanatikern? Nicht wirklich. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Ist ihnen das nicht peinlich?

Berlin (dpa) - Mehr als jeder dritte Autobesitzer wäscht seinen Wagen nur alle paar Monate oder sogar noch seltener (36 Prozent). Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Bei 14 Prozent der Befragten wird der Wagen jede Woche gewaschen. Bei 16 Prozent passiert das alle zwei Wochen, bei 33 Prozent einmal im Monat. Ein Prozent gab an, das eigene Auto werde niemals gereinigt.

Mehr als jeder Dritte wäscht sein Auto auch auf dem eigenen Grundstück oder dem eigenen Stellplatz (35 Prozent), obwohl dies in vielen Fällen nicht erlaubt ist: Wer sein Auto auf unbefestigtem Grund wäscht, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Auch wenn der Boden befestigt ist und ein Anschluss an einen Abwasserkanal besteht, ist in einigen Gemeinden das Autowaschen im Freien verboten. Trotzdem sagt gut jeder Fünfte, er nutze fürs Autowaschen nie eine Waschanlage (21 Prozent).

Ist es den Befragten peinlich, mit einem schmutzigen Auto durch die Gegend zu fahren? Die größte Gruppe der Autobesitzer (38 Prozent) sagt von sich: "Ich fahre auch mit einem dreckigen PKW, aber es ist mir unangenehm." Für 27 Prozent ist ein Auto "Mittel zum Zweck, die Optik ist mir ziemlich egal". Und jeder Dritte achtet nach eigenen Worten darauf, dass der Pkw "immer schön sauber ist" (33 Prozent).

Für 70 Prozent der Autobesitzer ist die innere und äußere Sauberkeit des Fahrzeugs "gleich wichtig", für 8 Prozent "gleich unwichtig". 13 Prozent sagen, der Pkw solle vor allem innen sauber sein, 9 Prozent wollen ihren Wagen vor allem äußerlich sauber sehen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Studie auf der IAA: Borgward elektrisiert die Isabella
Alter Name, Zukunftstechnik: Borgward hat eine Isabella als Konzeptstudie auf die Räder gestellt, die elektrisch fährt und die Insassen mit Hologramm-Anzeigen im …
Neue Studie auf der IAA: Borgward elektrisiert die Isabella
200 Euro und Fahrverbot: Handy-Verbot am Steuer wird verschärft
Abschreckendere Strafen für Autofahrer: Das Handy am Steuer kostet künftig bis zu 200 Euro plus Fahrverbot. Und es kommt noch mehr:
200 Euro und Fahrverbot: Handy-Verbot am Steuer wird verschärft
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Manche Autofahrer mögen es sehr schnell und veranstalten illegale Rennen. Ein neues Gesetz soll solche Temposünder das Fürchten lernen. Denn es drohen nicht nur …
Rasern drohen künftig deutlich härtere Strafen
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i
Im Automobilbereich entlockt das Stichwort "Connectivity" kaum mehr als ein müdes Lächeln. Bei den motorisierten Zweirädern ist nun Kymco mit dem neuen AK 550i am Start, …
Vernetzt in die Zukunft: Erfahrungen mit dem Kymco AK 550i

Kommentare