+
Vom Auto im Stich gelassen: Anna F.

Genervte Autofahrer 

Pannenhelfer wegen Kälte im Dauereinsatz 

Welch eine Kälte! Die Bibbertemperaturen der letzten Tage gehen nicht nur Menschen unter die Haut, sondern auch Autos unter die Motorhaube! Der ADAC ist im Dauereinsatz.

„Wir haben momentan alle Hände voll zu tun“, sagt ADAC-Sprecher Stefan Dorner. Besonders extrem war es zum Wochenstart: mehrere 1000 Einsätze für die Pannenhelfer alleine am Montag, rekordverdächtig! 

Wer über das Wochenende sein Auto stehen ließ, der erlebte am Montagmorgen oft sein kaltes Wunder.

Lange Wartezeiten in den Hotlines

Doch auch ein Anruf beim ADAC kann zur Herausforderung werden. „Es kommt zu langen Wartezeiten in unseren Hotlines“, gesteht Dorner. Und wenn man schließlich einen Mitarbeiter am Telefon hat, dann heißt es wiederum warten, bis die Gelben Engel vor Ort sind. Bei dieser Kälte: ein Härtetest! Vor allem, wenn man nicht in der warmen Stube sitzen kann, sondern im Auto warten muss.

Eine Stunde auf den Pannendienst warten

Auch wenn sie nicht im kalten Auto warten musste, wird Anna F. (25) die Nacht von Samstag auf Sonntag so schnell nicht vergessen. Nach einer Party fährt sich sie einen guten Freund nach Hause. Doch dann der Schock: Als sie weiterfahren will, springt das Auto nicht mehr an! Und das um 3 Uhr nachts. Sie ruft den ADAC, doch die lassen auf sich warten. „Erst zehn Minuten in der Warteschleife und dann über eine Stunde, bis jemand kam“, erzählt Studentin Anna.

Im Moment ein typisches Szenario, wie ADAC-Sprecher Dorner bestätigt. „Wir haben alle möglichen Mitarbeiter im Einsatz, stoßen aber an unsere Grenzen.“ Wartezeiten von einer Stunde seien leider keine Seltenheit. Dorners Tipp: „Mit unserer Pannenhilfe-App spart man sich immerhin die Hotline.“

Pannenstatistik

Der Saft im Auto ist plötzlich weg - Pannenursache Nummer eins ist die Batterie. Warum welche Automodelle sonst noch streiken, zeigt die aktuelle ADAC-Pannenstatistik 2016.

50 Jahre ADAC-Notruf: Die skurrilsten Geschichten

Auto-Batterien machen in der Kälte schlapp

Kurze Strecken und eisige Kälte belasten die Autobatterie extrem. Bei minus zehn Grad Celsius sinkt die Leistung auf 65 Prozent. So klappts mit der Starthilfe, wenn die Batterie streikt.

Batterie streikt: So klappts mit der Starthilfe

Lisa-Marie Birnbeck

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Auto in Garten vergraben - Polizei deckt Verbrechen auf
Menschen finden in ihren Gärten manchmal die spannendsten Dinge: uralte Fossilien, historische Münzen - oder Autos! Die unglaubliche Geschichte lesen Sie hier.
Auto in Garten vergraben - Polizei deckt Verbrechen auf
ADAC meldet Staurekord für 2017
Immer mehr und immer länger - so viele Staus wie im letzten Jahr gab es nie zuvor. Außerdem waren sie länger als in den vorhergehenden Jahren.
ADAC meldet Staurekord für 2017
Renault Twingo II erhält durchwachsene TÜV-Bilanz
Wer einen Renault Twingo fährt, muss nach längerer Gebrauchsdauer mit Problemen rechnen. Das zeigt der "TÜV Report 2018". Meist offenbaren sich die Mängel jedoch nur auf …
Renault Twingo II erhält durchwachsene TÜV-Bilanz
Dieselfahrer tanken im Winter besser immer voll
In der kalten Jahreszeit sollten vor allem Fahrer älterer Dieselautos ein paar Regeln beachten, damit sich der Kraftstofffilter nicht zusetzt.
Dieselfahrer tanken im Winter besser immer voll

Kommentare