Herrmann erklärt Pläne

Kampf gegen Raser: Enge Zusammenarbeit geplant

Bad Tölz - Polizei und Kommunen wollen im Kampf gegen Raserei auf der Straße enger zusammenarbeiten.

Dazu wird der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberland mit dem Polizeipräsidium Oberbayern Süd ein Pilotprojekt erarbeiten, bei dem Unfallstatistiken mit Daten der Verkehrsüberwachung verknüpft werden. „Das hilft uns, bei der Verkehrsüberwachung noch gezielter die Gefahrenpunkte in den Fokus zu nehmen“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag in Bad Tölz. Ziel seien noch präzisere Aussagen, wo und wann am meisten gerast wird und wo vermehrt mit Unfällen zu rechnen sei. Das Pilotprojekt soll im Sommer starten.

In Bayern sind neben der Polizei auch die Gemeinden für die Geschwindigkeitsüberwachung zuständig. In Abstimmung mit der Polizei messen sie die Geschwindigkeit auch an Orten, die sonst nur unzureichend überwacht werden könnten. „Die Arbeitsteilung zwischen kommunaler Verkehrsüberwachung und der Polizei hat sich bewährt“, erläuterte Herrmann. Nach seinen Angaben starben von Januar bis einschließlich November 2014 auf Bayerns Straßen aufgrund zu hoher Geschwindigkeit 173 Menschen, 8323 wurden verletzt.

dpa

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